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Graz droht Busse Statt Sturm sorgt Zuschauer für Wirbel

Ein Becherwurf überschattet das Hinspiel der 3. EL-Qualifikationsrunde zwischen Sturm Graz und AEK Larnaca.

Schiedsrichter-Assistent Fredrik Klyver muss mit einem Turban vom Platz.
Legende: Schiedsrichter-Assistent Fredrik Klyver muss mit einem Turban vom Platz. Keystone

Als ob das 0:2 im Heimspiel nicht schon enttäuschend genug für Sturm Graz, den Klub des ehemaligen Basler Meistertrainers Heiko Vogel, gewesen wäre. Vielmehr als das Resultat gegen AEK Larnaca gab nach Spielschluss ein Zwischenfall in der 78. Minute zu reden.

  • Wie Fernsehbilder zeigen, wird der Schiedsrichter-Assistent Fredrik Klyver von einem Getränkebecher aus dem Zuschauerbereich getroffen.
  • Der Schwede geht blutüberströmt zu Boden.
  • Die Partie wird danach vom schwedischen Schiedsrichter Mohammed Al-Hakim unterbrochen und erst 40 Minuten später wieder fortgesetzt – ohne Fredrik Klyver.
  • Der verletzte Assistent wird vom 4. Offiziellen ersetzt.

Becherwerfer ist bekannt

Mittlerweile wurde der Werfer des Bechers gefasst. Er konnte mittels Videobilder identifiziert werden. Der Heimklub muss wegen des Zwischenfalls mit einer saftigen Busse rechnen. Die Uefa hat ein Verfahren eingeleitet.

Sturm Graz, das sich nach Spielschluss in einem Statement vom fehlbaren Verhalten des Zuschauers distanziert hat, will gegen den Becherwerfer vorgehen.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Franco Caroselli (FrancoCaroselli)
    Dieses Niveau und Fans gibts nur im Fussball. Die Fussballer vieler Klubs ( zb Neymar) wiederspiegeln dies klar und deutlich. So wie Fussballer ihr Niveau zeigen, so verhalten sich die Fans. Primitiv, Dumm und Sportart schädigend.
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    1. Antwort von Kim Hansson (Freddy Tobler)
      Ihrer Aussage das sich solche chaoten nur im Fussball finden lassen widerspreche ich wehement. Jede gesellschaft hat& hatte ihre Ventile um den Druck-, den Unmut-, die Wut abzulassen. Ob im alten Rom bei den Gladiatorenkämpfen wo sich der Pöbel noch um einiges primitiver anstellte als heute die halbstarken Becherwerffer, oder ob im heutigen Amerika wo sich das Proletariat in MMA Arenen sammelt. Andere gehen nach Mallorca um sich primitiv zu verhalten.Die Chaoten sind ein Spiegel der Gesellschaft
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    2. Antwort von Franz Huber (Raffi)
      Genauso Dumm und vorallem Primitiv finde ich, dass jedesmal wenn irgendwo auf der Welt ein Fussballer oder ein "Fussballfan" etwas dummes macht, irgendjemand sich dazu äussern muss, und selbstverständlich wieder alle in einen Topf wirft. Einfach populistisch.
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    3. Antwort von Franco Caroselli (FrancoCaroselli)
      291 sind anderer Meinung als ihr beide und weitere 92......
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    4. Antwort von Rolf W. (Rantanplan)
      Nur im Fussball? So ein Unsinn!! Beinahe bei jeder Grossveranstaltung auch ausserhalb vom Sport gibt es Unbelehrbare welche in der vermeintlichen Anonymität der Masse (heute mit all den Video- und Fotoaufnahmen bleibt die Anonymität ja selten bestehen) zu Chaoten werden. Prügeltreffen nach Eishockeyspielen und Vandalenakte bei Demos sind nur 2 Beispiele bei denen ähnliches geschieht!
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    5. Antwort von Kim Hansson (Freddy Tobler)
      @FC: bravo, ich gratuliere ihnen zur massentauglicheren Meinung (kopfschütteln)... -mit den likes verhält es sich wie mit der politik, mit populismus lassen sich mehr schafe fangen als mit inhalt.
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    6. Antwort von Bob Khustrim (Salvador)
      Ich weiss nicht, was jetzt plötzlich Neymar damit zutun hat. Menschen die keine Ahnung von der Sportart haben hasse ich und schlauer als Fussballspieler sind sie nicht alle in einen Topf zu werfen Schwach extrem schwach (ak Eismeister)
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