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Knappe Angelegenheiten Atletico Madrid und Marseille stehen im Final

  • Atletico siegt gegen Arsenal mit 1:0 und erreicht den Final.
  • Olympique Marseille rettet sich in Salzburg trotz 1:2-Niederlage ins Endspiel.
  • Der Final der Europa League findet am 16. Mai in Lyon statt.

Dank einem Tor von Diego Costa in der Nachspielzeit der 1. Hälfte hat Atletico Madrid das Halbfinal-Rückspiel gegen Arsenal mit 1:0 gewonnen (Hinspiel 1:1) und damit den Final der Europa League erreicht.

Nach getaner Arbeit mussten die Spanier allerdings noch ein Weilchen auf den Gegner warten. Die Partie zwischen RB Salzburg und Olympique Marseille ging nach 90 Minuten beim Stand von 2:0 in die Verlängerung. Dort traf OMs Rolando in der 116. Minute zum 1:2 und brachte sein Team so in den Final.

Verdienter Sieg für Atletico

Der Sieg von Atletico gegen Arsenal war verdient, die Iberer präsentierten sich vor allem in der 1. Halbzeit hoch überlegen. Arsenal wiederum war vor dem Tee quasi unsichtbar und kam erst in der 2. Halbzeit etwas besser ins Spiel.

WM für Koscielny in Gefahr

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Arsenals Verteidiger Laurent Koscielny musste bereits nach 11 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Der Franzose hat offenbar eine schwere Fussverletzung erlitten, er droht die WM 2018 in Russland zu verpassen.

Allerdings waren die «Gunners» im letzten internationalen Spiel von Coach Arsène Wenger harmlos. Die beste Torchance war bezeichnenderweise ein Weitschuss von Granit Xhaka nach 63 Minuten, den Atletico-Keeper Jan Oblak um den Pfosten drehen konnte.

Legende: Video Granit Xhaka: «Wir waren sicher nicht die schlechtere Mannschaft» abspielen. Laufzeit 01:43 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 04.05.2018.

RB Salzburg im Pech

Im anderen Halbfinal machte RB Salzburg die 0:2-Hypothek aus dem Hinspiel gegen Olympique Marseille bis zur 65. Minute wett. Amadou Haidara und Bouna Sarr mit einem Eigentor waren für die Treffer der Österreicher verantwortlich. Die Salzburger dominierten danach weiter und verpassten den 3:0-Knockout nur knapp.

In der Verlängerung glich sich die Partie dann wieder aus, beiden Teams war der grosse Kräfteverschleiss anzumerken. Rolando war es schliesslich in der 116. Minute, der für Marseille zum entscheidenden Tor traf. Besonders bitter für Salzburg: Statt Corner hätte es in jener Situation Abstoss geben müssen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 03.05.2018, 20:50 Uhr

5 Kommentare

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  • Kommentar von Ernst U. Haensler (ErnstU)
    Was leider verloren geht: verlieren können ! Schlechtes Beispiel von Spielern u Funktionären waren Juve, AS Roma, Bayern u Salzburg.
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  • Kommentar von Alex Terrieur (Imfeld)
    Sind Video Beweise immer noch ein Luxus, in diesem Millionären Sport? Fehlentscheide spielen anscheinend keine Rolle mehr! Das Leben geht ja trotzdem weiter...
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  • Kommentar von Sebastian Sailer (Temeraire)
    Ich möchte eigentlich nicht die Schiris kritisiere. Der heutige Fussball ist viel schneller und unübersichtlicher als noch vor 10 Jahren. Daher ist es unmöglich, alles zu sehen. Was mir aber bis heute nicht klar ist, ist der Nutzen der Torrichter. Ich kann mich nicht erinnern, jemals eine korrekte "Intervention" von einem Torrichter gesehen zu haben. Irgendetwas muss man sich überlegen. Es sollte nicht sein, dass in einer Saison so viele Duelle auf von Schiri-Fehlern entschieden werden...
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    1. Antwort von Rolf Wysshaar (Seeländer)
      Die Schiedsrichterfehler sind im Moment wirklich extrem. Wenn ich da vor 1 oder 2 Wochen an Erlachner denke oder Klossner letzten Samstag. Zum Glück erzielten Luzern und YB je ein Tor nach Fehlentscheid. Gestern gabs kkar ein Handspiel von Salzburg, allerdings war es aus der Bewegung hinaus ok. Den Eckball sah man weder normal noch aus der Hintertorkamera, erst mit der Wiederholung mit der Kamera von der Mittellinie her. Daher einfach dumm gelaufen
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