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Urs Meier im Training mit Töggel auf den Schultern
Legende: Fokus auf Dynamo Urs Meier hat sich die Taktik gegen die Weissrussen zurecht gelegt. Keystone
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Europa League Meier: «Nicht mit dem Kopf durch die Wand»

Das Ziel des FC Zürich ist die Gruppenphase der Europa League: Im Heimspiel gegen Dynamo Minsk wollen die Zürcher in der 3. Quali-Runde die Basis legen zum Weiterkommen. Effizient und mit der nötigen Ruhe möchte FCZ-Coach Urs Meier sein Team am Donnerstag spielen sehen.

Auch wenn im Letzigrund ein Sieg her soll: Das grosse Risiko wollen die Zürcher im Hinspiel gegen Dynamo Minsk nicht eingehen: «Es ist ein schmaler Grat. Man darf nicht erwarten, dass wir uns zehn Chancen erarbeiten», mahnt Meier, der in erster Linie zu Null spielen möchte. Und in der Offensive sollen sich Aufwand und Ertrag die Waage halten.

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FCZ-Saisonstart gegen YB
Aus sportaktuell vom 18.07.2015.
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Das mit der Chancenauswertung...

Effizienz ist aber nicht die Tugend, mit der sich der FC Zürich vor eigenem Anhang zuletzt auszeichnen konnte. Die Zürcher überzeugten beim Saisonstart gegen YB mit gefälligen Kombinationen und erspielten sich viele Möglichkeiten. Vor dem Tor liessen sie aber zu viele «Hochkaräter» aus – und kamen trotz spielerischer Überlegenheit nicht über ein 1:1 hinaus.

...und der «Coolness»

Gegen Minsk ist also Kaltblütigkeit vor dem Tor gefordert. Und die nötige Ruhe im Spielaufbau, die Meier am Wochenende beim hart erkämpften 2:2 in Vaduz vermisste: «Wir wollten den Sieg erzwingen. Jeder wollte den entscheidenden Pass spielen.» Gegen Minsk sei dringend zu vermeiden, «mit dem Kopf durch die Wand» zu gehen.

Minsk ist auf Augenhöhe mit Slovan Liberec.

Dem aktuellen 2. der weissrussischen Liga zollt Meier denn auch viel Respekt. Beim 4:0-Auswärtssieg von Dynamo gegen Varna in der letzten Runde habe er eine eingespielte und taktisch sehr disziplinierte Truppe gesehen, die ihn von der Qualität her an Slovan Liberec erinnerte. Gegen die Tschechen war der FC Zürich vor zwei Jahren in der 3.-Quali-Runde gescheitert.

Sendebezug: SRF 4 News, Morgenbulletin, 30.07.2015, 06:17 Uhr.

3 Kommentare

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  • Kommentar von M. Bolder , Muhen
    Nein, natürlich nicht mit dem Kopf durch die Wand, aber mit dem Ball ins Tor!
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  • Kommentar von Walter Ryter , Crap Martin 85, 7158 Waltensburg
    Der FCZ einst und heute!!! Das waren noch Zeiten, als der FCZ erfrischenden Fussball spielte. Da gab es einen Präsidenten wie Edwin Nägeli ( 1957—1979) oder einen Sven Hotz (1986—2006). Da gab es auch noch Trainer wie zum Beispiel Timo Konietzka, Daniel Jeandupeux, Kurt Jara oder Lucien Favre. Diese Trainer liessen erfrischenden Offensiv-Fussball spielen und waren auch sehr erfolgreich. Mit Urs Meier könnt ihr die Europa League vergessen!!! Ein treuer FCZ Fan Wäle
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  • Kommentar von Matthias L. , Widen
    ich fiebere mit und hoffe, dass das Glück, welches der FCZ definitiv brauchen wird, zuschlagen wird, zusammen mit elf bis in die Haarspitzen motivierten fightern ist es möglich... Hopp FCZ
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