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FCB-Frankfurt nicht in Basel
Aus Sport-Clip vom 09.03.2020.
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Rückspiel in der Europa League Achtelfinal FCB - Frankfurt darf nicht in Basel stattfinden

  • Die auf den 19. März 2020 im St. Jakob-Park angesetzte Europa-League-Partie zwischen dem FCB und Eintracht Frankfurt kann nicht in Basel stattfinden.
  • Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat nach Rücksprache mit dem kantonalen Krisenstab entschieden, das Achtelfinal-Rückspiel nicht zu bewilligen.
  • Ein allfälliger Ersatz-Termin und -Ort ist noch nicht bekannt.

Das Achtelfinal-Rückspiel zwischen dem FC Basel und Eintracht Frankfurt darf nicht in Basel stattfinden. Dies entschieden die zuständigen Behörden in Basel-Stadt mit Blick auf den Gesundheitsschutz der Bevölkerung und vor dem Hintergrund der behördlichen Massnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Bundesrätliches Verbot

Selbst bei einem Geisterspiel ohne Zuschauer sei erfahrungsgemäss davon auszugehen, dass mehrere hundert Fans des Gastklubs nach Basel reisen und sich während des Spiels vor dem Stadion versammeln würden, schreibt der FCB auf seiner Webseite. Die mit dem bundesrätlichen Verbot von Veranstaltungen mit über 1000 Personen verbundene Absicht würde in diesem Fall unterlaufen.

FCB-CEO Roland Heri äusserte sich wie folgt: «Obwohl es dem Fussballer-Herz weh tut, stehen wir hinter diesem Entscheid der Behörden. Es geht nicht um den Sport, sondern um unsere gesamtgesellschaftliche Verantwortung.»

Besondere Situationen erfordern besondere Massnahmen.
Autor: Roland HeriCEO des FCB

Wann und wo das Achtelfinal-Rückspiel durchgeführt werden soll, ist noch nicht klar. «Zusammen mit Frankfurt, den Behörden der beiden Länder und der Uefa arbeiten wir mit Hochdruck daran, eine Lösung zu finden. Besondere Situationen erfordern besondere Massnahmen», so Heri.

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Heri: «Besondere Massnahme für besondere Situation»
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Hinspiel findet statt

Das Hinspiel findet kommenden Donnerstag in Frankfurt statt; ob mit oder ohne Zuschauer ist noch nicht geklärt. Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn hatte am Sonntag empfohlen, Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern nicht stattfinden zu lassen.

Sendebezug: Radio SRF 3, Nachmittagsbulletin vom 09.03.2020, 16:30 Uhr

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41 Kommentare

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  • Kommentar von Ch. Helfenstein  (Ch. Helfenstein)
    Erfahrungsgemäs? Wann musste der FCB ein internationales Heimspiel, wegen einem Virus, im leeren Joggeli spielen und es kamen Hunderte Fans der Gastmannschaft? Keine Eintrittskarte zu haben, oder keine Möglichkeit ins Stadion zu kommen, ist nicht das Selbe.
  • Kommentar von Dieter Brunner  (Lagaffe)
    Die Schweiz ohne Fussball ist wie ein Blauwal ohne Fahrrad.
  • Kommentar von Bruno Schelker  (4435Lord)
    Die Politiker sollten bezüglich Corona Virus alle gleich behandeln.
    Die Frau Fasnacht war einsichtig. Super.
    Die Demonstranten nicht. Da sollte die Polizei zum Schutz aller, hart durchgreifen.
    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Schelker, wie soll das harte Durchgreifen Ihrer Meinung nach aussehen? Soll die Polizei hunderte oder tausende von Demonstranten in einer Turnhalle einschliessen und dann jede dieser Personen stundenlang einzeln zu Protokoll befragen? Und die Angehörigen der Polizei sind auch Menschen, keine immunen Roboter.