Zum Inhalt springen

Europa League Thun in Kiew chancenlos

Die Berner Oberländer haben das 3. Spiel der EL-Gruppenphase bei Dynamo Kiew mit 0:3 verloren. Der ukrainische Rekordmeister gab gegen die Thuner ein Muster seiner Klasse ab und dominierte die Gäste nach Belieben. Thuns Chancen bleiben aber intakt.

Für Thun gab es beim Gastspiel in Kiew nichts zu holen: Der schlecht in Meisterschaft (5.) und EL-Gruppenphase (2 Spiele, 1 Punkt) gestartete ukrainische Rekordmeister vermochte sein Potenzial ausgerechnet gegen die Thuner abzurufen. Schon zu Beginn deckten die Osteuropäer den Gast aus dem Berner Oberland im Minutentakt mit Angriffen ein.

Überragender Jarmolenko

Ukraines Kronprinz auf die Nachfolge der Stürmer-Legenden Oleg Blochin und Andrij Schewtschenko, Andrij Jarmolenko, war der überragende Mann des Abends: Mit einem satten Weitschuss zum 1:0 erzielte er die überfällige Führung für sein Team (35.), bis zu seiner Auswechslung war er quasi an jedem gefährlichen Angriff Kiews beteiligt. Diuemerci Mbokani (60.) und der eingewechselte Oleg Gusew (78.) stellten in der 2. Halbzeit das deutliche Schlussresultat her.

Thuns Trainer Urs Fischer blieb nur die Rolle des Gratulanten: «Man hat heute die Klasse von Kiew gesehen - sie haben uns die Limiten aufgezeigt.» Trotzdem spricht Fischer von einer «wichtigen Erfahrung» für seine Mannschaft, die die Ukrainer am 7. November zur Reprise empfängt.

Legende: Video EL: Genk - Rapid Wien («sportlive») abspielen. Laufzeit 1:46 Minuten.
Vom 24.10.2013.

Thuner Chancen weiter intakt

Die Thuner Gruppe G bleibt offen. Da sich Genk und Rapid Wien in Belgien die Punkte teilten (1:1), kann Favorit Kiew (neu Zweiter) mit den 3 Punkten wieder ein gewichtiges Wort um den Gruppensieg mitreden.

Die Thuner als Dritter haben nach wie vor alle Chancen auf ein Weiterkommen, zumal sie noch zwei Mal auf dem heimischen Kunstrasen antreten können.

9 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Markus Schaub, Bern
    So schwach ist das Niveau der höchste Liga unseres Landes.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Hans Koller, Basel
      Und wieso ist das so? Weil soviele Schweizer wie sie schon das L für Loser auf der Stirn tragen und gar nicht daran glauben. Der FCB ist an sich auch schwächer aufgestellt als viele der Gegner die er schon besiegt hat weil man selbstbewusst an die Sache ran geht und nicht wie die Konkurrenz in der Liga immer über das höhere Budget jammert! Es sind noch 3 Spiele und nichts ist verloren für St.Gallen und Thun!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Ich Denke, Zirü
    Ich denke, ich denke ich denke. Wänd wotsch gwünä muesch nöd dänke, ich denke, dänn muesch handle.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von jean passant, thun
    Die Super League kann international definitiv nicht mithalten. St. Gallen war gegen Valencia ohne Chance, Thun wurde von Kiew vorgeführt. Basel kann, wenn alles zusammenpasst auch mal die Gruppenphase der Wettbewerbe überstehen, doch gesamthaft ist der Clubfussball in der Schweiz Lichtjahre von der Europäischen Klasse entfernt. Kein Vorwurf an die Vereine, da ist nicht ein Bruchteil der Geldmittel vorhanden, aber so reicht es maximal zur Statistenrolle.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Michael, Bern
      Die Wortwahl scheint auch nicht unbedingt ihre Stärke zu sein! ;-) Denke da z.B. an den Begriff "definitiv", welcher zu krass gewählt ist! Thun gewann gegen Rapid. St.Gallen hat sich in den letzten beiden Partien auch gut geschlagen! Ist stimme Ihnen zu, wenn sie sagen, der Schweizer Fussball kann mit einer Bundesliga, Primera Division, PL, Serie A und Ligue 1 nur bedingt mithalten. Aber die österreichische Liga, der belgische Fussball und Co. gehören halt auch zum europäischen Fussball. ;-)
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Michael, Bern
      Sie neigen m.M.n. stark zu kontrastierten Aussagen. Wenn ich Ihre Kommentare lese, stösst mir das immer wieder sauer auf - sags so ehrlich! ;-) Mich würde sehr wundernehmen, wie sie auf meine Kritik reagieren.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von FC BASEL, Basel
      ehhhh?!?!?!..... Der FCB war im Halbfinale letztes Jahr! Der FCB kann sehr gut mithalten.St. Gallen und Thun haben einfach noch zu wenig Erfahrung.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    4. Antwort von jean passant, thun
      @Michael. Wir können gerne die Wortwahl diskutieren. Vielleicht so: Die Super League Vertreter in den europäischen Ligen weisen doch gewisse ungünstig ausgeprägte Merkmale auf, welche unter bestimmten Bedingungen geeignet erscheinen, einen nicht optimalen Outcome zu begünstigen. Betroffen könnten Wettbewerbsveranstaltungen im Sinne von sogenannten Spielen sein, welche von fussballerisch versierten und abgeklärt auftretenden Mannschaften internationaler Klasse mitbestritten werden. Besser so?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    5. Antwort von Michael, Bern
      @jean passant Doch, doch. Danke für die Mühe ;-) Mir war vor allem wichtig mitzuteilen, dass der europäische Fussball nicht nur aus den grossen fünf Nationen besteht!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen