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Unschöne Szenen in Craiova Schiedsrichter geht nach Fackelwurf k.o. – Spieler rasten aus

Im Europa-League-Qualifikationsspiel zwischen Craiova und Honved haben sich wüste Szenen abgespielt.

Das Spiel zwischen Craiova und Honved.
Legende: Ausser Kontrolle Das Spiel zwischen Craiova und Honved. Twitter/Emanuel Rosu

Es lief bereits die 120. Minute im rumänischen Craiova, das Penaltyschiessen gegen den ungarischen Vertreter Honved stand kurz bevor. Doch dann wurde die Partie jäh unterbrochen.

Von den Rängen flogen Fackeln aufs Spielfeld, eine davon schlug unmittelbar neben dem nordirischen Schiedsrichter Arnold Hunter auf oder traf diesen sogar – die Bilder geben darüber nicht eindeutig Aufschluss. Der Unparteiische sank sofort zu Boden, die Sanitäter fuhren mit einem Krankenwagen aufs Feld.

Spieler gehen sich an den Kragen

Doch damit nicht genug: Kurz vor der Explosion waren diverse Spieler aufeinander losgegangen, es kam zu wilden Rangeleien. Die Partie wurde daraufhin für über eine halbe Stunde unterbrochen, rote Karten wurden allerdings keine ausgesprochen.

Das Penaltyschiessen fand im Anschluss tatsächlich statt, Craiova setzte sich dank drei gehaltener Elfmeter durch. An der Stelle des verletzten Schiedsrichters arbitrierte der vierte Offizielle. Ein Nachspiel dürften die wüsten Vorkommnisse auf jeden Fall haben.

12 Kommentare

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  • Kommentar von martin blättler  (bruggegumper)
    Diese Leuchtfackel untersteht dem Sprengmittelgesetz.
    Missbrauch wird geahndet.So steht es auf jeder dieser Fackeln,
    und diese an einem Fussballmatch zu zünden inmitten von
    tausenden Zuschauern ist sicher illegal.Wann wird dieses Gesetz
    endlich durchgesetzt?Von Riesenböllern gar nicht zu reden,das
    ist von Vornherein versuchte Körperverletzung.
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  • Kommentar von Dänu Knuchel  (damajestro)
    Ermüdend und lahm, wie gleich wieder alle Besserwisser und Nörgler versuchen, einen solchen Vorfall als Pyroschande hinzustellen. Für mich sieht es nach einem Böller aus, mit denen auch - und das wüsste man, würde man sich einmal in die Kurve stellen und nicht einfach aus der Ferne wutbürgerisch draufloshauen - zumindest die hiesigen Fangruppierungen nichts am Hut haben wollen. Pyro gehört zum Fussball, Punkt Ende aus. Man hätte dem Schiri auch einen Regenschirm anschmeissen können.
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    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Nein, Herr Knuchel, Pyros gehören nicht zum Fussball. Den Fussball gibt es seit mehr als hundert Jahren und die Pyros in den Schweizer Stadien erst seit etwa rund 25 Jahren. Sie sind Ausdruck einer egoistischen und rücksichtslosen Vergnügungshaltung. Sehr schade, dass die "Kurven" diesbezüglich unbelehrbar sind, wie z.B. auch ihr "Punkt Ende aus" deutlich macht. Pyros sind keine Unterstützung einer Mannschaft, sondern eine Behinderung für Spieler und Schiedsrichter und das "normale" Publikum.
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    2. Antwort von Beni Berner  (Beni)
      ich habe die charakerlosigkeit, agression und unbelehrbarkeit (siehe deinen text) gemeint, und pyro nicht mal erwähnt. alles klar?
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  • Kommentar von Roland Gasche  (NachDenker)
    So ist es, hier fehlt das Durchsetzen der eindeutigen Botschaft Nulltoleranz bei Pyros. Die ewigen Lippenbekenntnisse sind nun wirklich abgelutscht, die Gefahr nach wie vor nicht vom Tisch. Dass die Pyrogefahr verharmlost wird, zeigt sich unter anderem am Beispiel der YB-Meisterfeier. Ich kann nicht beurteilen ob genug getan wird und was Gesetze zulassen. Tatsache ist, die Verharmlosung ist allgegenwärtig und die bisher eingeleiteten Massnahmen und Bestrafungen zeigen keine angemessene Wirkung.
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