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Auch bei Philippinen – Schweiz Gegen leere Sitze: Neuseeland hilft mit Gratistickets nach

Weit über eine Million Tickets sind für die Frauen-WM verkauft worden. In Neuseeland besteht aber noch Luft nach oben.

Innenansicht des leeren Stadions in Dunedin.
Legende: Wie viele Plätze bleiben bei Philippinen – Schweiz leer? Für das 1. WM-Spiel der Schweizerinnen in Dunedin sind 5000 Gratistickets in den Umlauf gebracht worden. Imago/AAP

Gemäss der Fifa sind für die Frauen-WM in Australien und Neuseeland (ab 20. Juli) über 1,25 Millionen Tickets abgesetzt worden. Das ist eine stolze und noch nie dagewesene Zahl.

Doch das Interesse scheint sich an den beiden Co-Schauplätzen nicht die Waage zu halten. Laut verschiedenen Quellen sind nur etwas mehr als 320'000 Tickets für die 29 (von total 64) Partien in Neuseeland verkauft worden. Viel grösseren Anklang findet das Turnier in Australien, wo die «Matildas», wie das Frauen-Nationalteam genannt wird, einen sehr hohen Stellenwert geniessen.

5000 Gratistickets für das 1. Spiel der Schweizerinnen

Nur 6 Partien in Neuseeland sind zum jetzigen Stand so gut wie ausverkauft. Für die restlichen Begegnungen sind noch zahlreiche Tickets erhältlich.

Video
Archiv: Schweizerinnen werden mit Haka-Tanz begrüsst
Aus Sport-Clip vom 13.07.2023.
abspielen. Laufzeit 28 Sekunden.

Deshalb haben die Fifa und Ticketanbieter Xero entschieden, vorerst für 4 Partien je 5000 Gratistickets zur Verfügung zu stellen. Auch für das 1. WM-Spiel der Schweizerinnen, am 21. Juli in Dunedin gegen die Philippinen, ist ein solches Kontingent verfügbar. Die Tickets gehen nach dem Prinzip «first come, first serve» über den Ladentisch.

Auch für die Spiele Spanien - Costa Rica (21. Juli in Wellington), Sambia - Japan (22. Juli in Hamilton) und Spanien - Sambia (26. Juli in Auckland) sind die Gratistickets erhältlich.

Ex-Premierministerin rührt die Werbetrommel

Die Fifa und Co-Gastgeber Neuseeland hoffen, mit dieser Aktion eine bessere Stadionauslastung der Partien ohne neuseeländische Beteiligung zu erreichen. Auch die ehemalige Premierministerin Jacinda Ardern macht in den sozialen Medien fleissig Werbung für den Event und ermutigt ihre Landsleute, die Begegnungen vor Ort im Stadion mitzuerleben.

Sarai Bareman, Frauenfussball-Direktorin bei der Fifa, hatte schon vor Wochen ihre Bedenken bezüglich dem Ticketverkauf in ihrem Heimatland geäussert. «Da gibt es noch Steigerungspotenzial», hatte sie gesagt. Offenbar haben die jüngsten Anstrengungen nicht die erhoffte Wirkung gezeigt.

SRF zwei, Sportflash, 12.07.23, 20:00 Uhr;

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