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2:0-Sieg für die Rohr-Auswahl Nigeria bindet Island zurück

  • Eine sehenswerte Doublette von Ahmed Musa (49./75.) bringt Nigeria den 2:0-Sieg gegen WM-Debütant Island und die Pole Position im Kampf um den Achtelfinal-Einzug.
  • Die «Wikinger» verschiessen in der Schlussphase einen diskussionswürdigen Penalty und zittern nun stark ums Weiterkommen.
  • Dafür ist das angezählte und letztklassierte Argentinien wieder im Rennen. Den Finalisten von 2014 rettet ein Sieg gegen Nigeria bei gleichzeitigem Punktverlust der Isländer gegen das fix qualifizierte Kroatien.

Wenigstens war in Wolgograd nicht auch in der 2. Halbzeit eine lange Anlaufphase nötig. So nahm die Partie nach zuvor wenig gehaltvollem Fussball mit primär viel Krampf in der 49. Minute Fahrt auf.

Nach einem Energieanfall Victor Moses auf der rechten Seite fand dessen präzise Hereingabe Ahmed Musa. Im Stile eines begnadeten Technikers nahm der Leicester-Angreifer den Ball in der Luft mustergültig an und drosch das Leder mit voller Wucht in die Maschen.

Legende: Video Ahmed Musa markiert mit einem Gewaltsschuss das 1:0 abspielen. Laufzeit 00:48 Minuten.
Aus FIFA WM 2018 Clips vom 22.06.2018.

Musa überzeugte weiter für das Team des Ex-YB-Trainers Gernot Rohr. Nach rund 70 Minuten befanden sich seine Afrikaner nochmals so richtig im Aufwind und feuerten Schuss um Schuss auf das Tor von Hannes Halldorsson ab.

  • 72. Minute: Nach einem Corner hat der hoch gestiegene Leon Balogun die 2:0-Führung auf dem Kopf.
  • 74. Minute: Ein Schlenzer Musas trifft nur den Querbalken.
  • 75. Minute: Musa lässt der nun schwimmenden Isländer Defensive keine Verschnaufpause und markiert das 2:0.

Auch beim Strafstoss glücklos

Island findet bis zum Schluss gegen die ballsicheren Westafrikaner kein Rezept. Und der WM-Debütant verpasst es in der 83. Minute sogar noch, sein Torverhältnis aufzupolieren.

Nach der Konsultation des Videobeweises bekamen die «Wikinger» einen Foulelfmeter zugesprochen, den allerdings Gylfi Sigurdsson kläglich vergab.

Noch ist alles offen

Am nächsten Dienstag kommt es zum Showdown in der Gruppe D. Um 20 Uhr (live bei SRF) werden parallel die Partien Nigeria - Argentinien und Island - Kroatien angepfiffen. Wer neben Kroatien das Achtelfinal-Ticket löst, ist noch völlig offen. Nigeria hat sich aber die beste Ausgangslage erarbeitet.

Sendebezug: Laufende WM-Berichterstattung auf SRF zwei

5 Kommentare

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  • Kommentar von Fabio Del Bianco (fäbufuessball)
    Zweite Halbzeit hat Nigeria richtig toll gespielt, und verdient gewonnen. Es ist lange her, dass Nigeria an Weltmeisterschaften soviel Spielkultur & vorallem Herz und Wille gezeigt hat. Vielleicht findet Gernot Rohr den richtigen Ton. Das waren wirklich Super Eagles.
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  • Kommentar von Galvin Schmit (Galschmit)
    Nur mal so nebenbei, der Penalty war nicht diskussionwürdig.
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  • Kommentar von Simon Stankowski (Stan)
    Nachspielzeit angezeigt: 6 Min. Abgepfiffen nach 6:30. Mikel schmerzt die Hand so sehr, dass er sich auf den Rasen legen muss (typisch Fussballer). Als er bereit zur Verlegung auf die Bahre wäre, steht er auf und humpelt vom Feld. 3m vor Spielfeldrand muss er nochmals anhalten, 1m vor der Linie nochmals. Das Spiel war für 1:20min unterbrochen. Kaum ist Mikel draussen, kann er schon wieder mittun. Solange die Schiris dieses lächerliche Zeitschinden auch noch belohnen, wird das jeder probieren.
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    1. Antwort von Peter Imber (Wasserfall)
      Gehe mit Ihnen völlig einig. Mich nervt je länger je mehr all das Schauspielern, Zeitschinden, Kopfhalten wegen kleinsten Berührungen, Schwalben provozieren und ewige Rumdiskutieren. Warum wird das nicht konsequent unterbunden und bestraft? Im Rugby, wo es noch viel mehr harten Körperkontakt gibt, sind die Spieler fairer und sportlicher zueinander und der Schiedsrichter wird noch respektiert. Aber das beginnt schon bei vielen Trainern, die an der Seitenlinie sich schlecht benehmen (nicht alle).
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    2. Antwort von dan beyeler (khun_dan)
      der büne huber hat es richtig gesagt! und beim rugby ist das verhalten der spieler vorbildlich!
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