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Schweden-Spiel rückt näher Lang und Djourou stehen bereit

Es deutet viel darauf hin, dass Michael Lang und Johan Djourou die gesperrten Stephan Lichtsteiner und Fabian Schär gegen Schweden vertreten.

Johan Djourou und Michael Lang.
Legende: Dürften gegen Schweden spielen Johan Djourou und Michael Lang. Keystone

«Als Roman Bürki zu mir sagte: ‹Zwei Gesperrte, so jetzt spielst du›, realisierte ich das Ganze», sagt Michael Lang am Samstag im SRF-Studio in Togliatti. Der Neo-Gladbacher wird Captain Stephan Lichtsteiner gegen Schweden auf der rechten Abwehrseite ersetzen. Dies tat er schon in der Schlussphase der Partien gegen Brasilien und Costa Rica.

Keine Diskussionen um Lang

Mit Lang verfügt die Nati über einen sehr valablen Ersatz und einen offensiven Trumpf in der Hinterhand. Der 27-Jährige hat nach Mario Gavranovic die torreichste Saison aller Schweiz Kaderspieler hinter sich (10 Treffer). Seinen ersten Startelfeinsatz in der Nati hatte Lang in der Qualifikation zur WM 2014. Am 11. Oktober 2013 ersetzte er auswärts gegen Albanien Lichtsteiner und erzielte prompt ein Tor beim 2:1-Sieg.

Der erste Traum ist in Erfüllung gegangen, jetzt hoffe ich, dass der nächste Traum wahr wird.
Autor: Michael Lang

Nun ist Lang am Höhepunkt seiner Karriere angelangt. Sein Transfer zu Gladbach wurde am Freitag offiziell, am Dienstag kommt er im Achtelfinal von Beginn an zum Einsatz. «Der erste Traum ist in Erfüllung gegangen, jetzt hoffe ich, dass der nächste Traum wahr wird», so lang. Damit meint er zunächst den Viertelfinaleinzug. Doch auch weiterträumen sei erlaubt.

Legende: Video Lang: «Muss mich fast zu Ferien zwingen» abspielen. Laufzeit 3:00 Minuten.
Aus FIFA WM 2018 Clips vom 30.06.2018.

Djourou oder Elvedi?

Für den 31-jährigen Djourou spricht die Erfahrung. 74 Länderspiele (2 Tore) hat der Genfer auf dem Buckel, er muss niemandem mehr etwas beweisen. Dennoch stellt Djourou keine Ansprüche. «Es gibt auch einen anderen Spieler, der in den Trainings alles gegeben hat», spricht er Nico Elvedi an. Aber bereit werde er allemal sein, wenn es ihn brauche. Schliesslich wollen alle «Teil der Party» sein.

Legende: Video Djourou: «Wir sind bereit, ich bin bereit» abspielen. Laufzeit 3:42 Minuten.
Aus FIFA WM 2018 Clips vom 30.06.2018.

Nach einer schwierigen Saison hat Djourou seinen Vertrag mit Antalyaspor aufgelöst. Dies dürfte jedoch in den Gedanken von Nationaltrainer Vladimir Petkovic keine Rolle spielen. Er brachte Djourou gegen Spanien eine Halbzeit lang. Der Romand bestand den Test. Dass sein letzter Ernstkampf ein Monat zurückliegt, sei kein Problem, so Djourou.

Akanji/Elvedi: ein unerfahrenes Duo

Es scheint unwahrscheinlich, dass Petkovic Manuel Akanji und Elvedi nebeneinander aufstellt, die gemeinsam auf 16 Länderspiele kommen. Elvedi (6 Nati-Einsätze) ist die nominelle Nummer 3 in der Innenverteidigung. Er spielte beim 6:0 gegen Panama durch und durfte die zweite Halbzeit gegen Japan (2:0) bestreiten. Ihm gehört die Zukunft.

Sendebezug: Laufende WM-Berichterstattung SRF zwei

8 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Muster (Jecmen)
    ... Ja schade für Schär. Aber ehrlich gesagt, bin ich froh spielt unser Lichtsteiner mal nicht. Sonst hätten wir 2 technisch schwache Spieler hinten. Hoop Schwiiz
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  • Kommentar von Marlon Moser (MikeHunt88)
    Ein Grund mehr für Petkovic auf Djourou zu setzen ist, dass er so mit Elvedi auf der Bank noch einen Spieler hat, der als rechter Verteidiger spielen kann falls Lang ausgewechselt werden müsste.
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    1. Antwort von Raphi M (Raphi M)
      Falls Lang ausgewechselt wird und Elvedi bereits spielen sollte, könnte Petkovic problemlos Djourou für bringen. Dann würde Elvedi au rechts rücken und Djourou innen spielen. Dies ist für mich somit absolut kein Grund Djourou Elvedi voruuziehen.
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  • Kommentar von Didier Hardy (Manilamunot)
    Unverständlich dass diese Frage überhaupt zur Diskussion steht. Djourou sollte schon längst aus dem Kader gestrichen sein. Sollte er wirklich spielen, werden wir mit Sicherheit gegen Schweden verlieren und er wird mit seinen Fehlpässen einer der Hauptschuldigen sein. Spring über deinen Schatten lieber Petrovic und vergiss einen deiner Lieblingsspieler. Djourou ist nicht mehr gut genug für den Spitzenfussball. Schade, dass er dies nicht selbst einsieht.
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