Zum Auftakt der Gruppe B hatten sich Katar und die Schweiz, sowie Kanada und Bosnien-Herzegowina an der Fussball-WM nichts geschenkt. Weil beide Partien 1:1 endeten, startete man noch einmal bei 0.
Doch nach dem 2. Spieltag und zwei deutlichen Siegen hat sich die Ausgangslage in Bezug auf den Gruppensieg herauskristallisiert. Will die Nati noch auf Rang 1 springen, ist am kommenden Mittwoch in Vancouver ein Sieg im Direktduell gegen Kanada Pflicht. Aktuell haben beide Teams 4 Punkte auf dem Konto, die «Ahornblätter» weisen nach dem Kantersieg gegen Katar aber die bessere Tordifferenz auf.
Rang 1 in der Gruppe B hätte den Vorteil, eine längere Pause zu geniessen und auch die folgenden beiden Partien in Vancouver spielen zu können; am 2. Juli zunächst gegen einen Dritten aus der Gruppe E, F, G, I oder J. Danach könnte im Achtelfinal Portugal drohen. Just der Gegner, an dem man 2022 deutlich mit 1:6 gescheitert war.
Das Weiterkommen ist so gut wie sicher
Mit einem Remis gegen Kanada würde die Schweiz Rang 2 absichern. Weitergehen würde es für die Nati danach bereits am 28. Juli in Los Angeles gegen den Zweiten der Gruppe B (Südkorea, Tschechien oder Südafrika). Als «Brocken» im Achtelfinal wäre ein Duell mit den Niederlanden möglich.
Rang 3 ist nach den Ergebnissen vom Donnerstag äusserst unwahrscheinlich. Dafür müsste Katar einen Kantersieg gegen Bosnien-Herzegowina landen und die Schweizer ihrerseits sehr hoch gegen Kanada verlieren. In diesem Falle wäre das Weiterkommen noch nicht gesichert (nur die besten 8 von 12 Gruppendritten kommen weiter), und sowohl Gegner als auch Ort blieben noch länger offen. Ans Gruppenende kann die Nati nicht mehr zurückfallen.