Iran will trotz der angespannten politischen Lage und des anhaltenden Krieges im Nahen Osten an der WM 2026 teilnehmen. Zugleich knüpfte der Verband FFIRI die Teilnahme an Bedingungen, darunter die problemlose Erteilung von Visa, Respekt gegenüber Flagge und Nationalhymne sowie umfassende Sicherheitsgarantien für Spieler und Staff.
«Die Gastgeber müssen unsere Bedenken berücksichtigen», erklärte der Verband auf seiner offiziellen Website. «Wir werden an der Weltmeisterschaft teilnehmen, aber ohne jedes Abrücken von unseren Überzeugungen, unserer Kultur und unseren Grundsätzen.»
Alle Gruppenspiele in den USA
Hintergrund der Forderungen ist unter anderem ein Vorfall im April, als Kanada dem iranischen Verbandschef Mehdi Taj vor dem Fifa-Kongress die Einreise verweigerte. Taj werden Verbindungen zu den Revolutionsgarden (IRGC) nachgesagt.
Fifa-Präsident Gianni Infantino bekräftigte, dass Iran seine WM-Partien wie vorgesehen in den USA austragen werde. In der Gruppe G trifft das Team auf Neuseeland, Belgien und Ägypten.