US-Angreifer Folarin Balogun hat sich erstmals selbst zum Hin und Her um seine Sperre geäussert und Verständnis für die Aufregung zum Ausdruck gebracht. Es sei normal, nach einer roten Karte gesperrt zu werden. «Natürlich ist es dann kontrovers, wenn die Entscheidung geändert wird», sagte der 25-Jährige nach dem 1:4 im WM-Achtelfinal gegen Belgien.
«Wir haben die Entscheidung akzeptiert, als ich die rote Karte gesehen habe, und wir haben die Entscheidung akzeptiert, als uns gesagt wurde, dass ich spielen kann», erklärte Balogun, der bei der AS Monaco Teamkollege der Schweizer Denis Zakaria und Philipp Köhn ist.
Spezieller Moment mit Belgien-Coach Garcia
Der Stürmer hatte beim 2:0 der USA im WM-Sechzehntelfinal gegen Bosnien-Herzegowina die rote Karte gesehen, die Fifa die Sperre Baloguns dann aber zur Bewährung ausgesetzt. Im Achtelfinal gegen Belgien konnte US-Trainer Mauricio Pochettino den Offensivmann also doch einsetzen.
Der ganze Vorgang hatte für reichlich Wirbel gesorgt. Zu den schärfsten Kritikern der Entscheidung zählte etwa Belgiens Trainer Rudi Garcia. Balogun und der Franzose sprachen nach der Partie miteinander.
«Er kam zu mir, das hat mir gefallen. Er ist nicht schuld. Er hat nichts falsch gemacht. Ich schätze ihn», sagte Garcia bei der Medienkonferenz. «Ich wollte Belgien und Rudi Garcia gratulieren und ihnen viel Erfolg wünschen für den Rest des Turniers», berichtete Balogun von dem Gespräch.