Im Sport bleibt keine Zeit, um sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Was gestern war, ist vorbei. Und auch im Nati-Lager wird der Blick nach dem unglücklichen WM-Out gegen Argentinien bereits wieder nach vorne gerichtet. Schon Ende September und Anfang Oktober stehen die ersten Partien in der Nations League B gegen Nordmazedonien, Schottland und Slowenien auf dem Programm, im nächsten Frühling startet die Quali für die EM 2028.
Stand jetzt habe ich von keinem Spieler gehört, dass er aufhören möchte.
An der WM setzte Murat Yakin vorwiegend auf bewährte Kräfte. Gegen Bosnien-Herzegowina und Katar (jeweils 30,3 Jahre alt) war seine Startelf so alt, wie noch keine zuvor in der Schweizer Fussball-Geschichte. Und auch im Viertelfinal gegen Argentinien (30) war sie nur unwesentlich jünger. Mit Remo Freuler (34), Captain Granit Xhaka (33) und Ricardo Rodriguez (33) ist ein Trio im Spätherbst der Karriere angekommen. Dazu gesellen sich Manuel Akanji (30), Nico Elvedi, Denis Zakaria, Djibril Sow und Breel Embolo (je 29).
Wie sieht die Nati der Zukunft aus?
Yakin deutete jedoch an der Medienkonferenz am Tag nach dem WM-Out an, dass er nicht mit vielen Rücktritten rechnet: «Wir müssen das zuerst verdauen und Gespräche führen. Stand jetzt habe ich von keinem Spieler gehört, dass er aufhören möchte.» Auch er selbst habe noch viel Lust, mit diesem Team zu arbeiten.
Wir waren sehr nahe am Halbfinal dran. Ich sehe ein Team, in dem Kontinuität herrscht, das auf und neben dem Feld als Mannschaft auftritt – da muss man nicht zu viel ändern.
Doch auch wenn es nicht so aussieht, als käme es zu einem grösseren Umbruch wie nach der EM 2024, als mit Yann Sommer, Xherdan Shaqiri und Fabian Schär mehrere wichtige Puzzleteile wegbrachen, muss man sich die Frage stellen: Wann baut Yakin neue Kräfte ein – und wie sieht sein Team der Zukunft aus?
Die Optionen sind bereits da
Der scheidende Nati-Direktor Pierluigi Tami bremste die Forderungen nach (zu) vielen Änderungen: «Wir waren sehr nahe am Halbfinal dran. Ich sehe ein Team, in dem Kontinuität herrscht, das auf und neben dem Feld als Mannschaft auftritt – da muss man nicht zu viel ändern.»
Im WM-Kader gibt es interessante Optionen, die in den kommenden Jahren zu Leistungsträgern werden könnten. Etwa in der Abwehr Aurèle Amenda (22), der vor einem Wechsel in die Premier League zu Coventry steht, und Luca Jaquez (23), der seine Sache auf der rechten Seite gegen Kanada gut machte. Oder im Mittelfeld Ardon Jashari (23) – auch wenn der Milan-Mann an der WM keine Werbung in eigener Sache betreiben konnte.
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Bild 1 von 26. Gregor Kobel (6 Spiele, 673 Minuten). Note 5,5. Bei seiner ersten WM als Stammgoalie zeigte der Zürcher eine starke Leistung. Seine Sternstunde erlebte er im WM-Achtelfinal, als er den entscheidenden Penalty hielt. Auch im Viertelfinal gegen Argentinien hielt er die Schweizer mehr als einmal im Spiel. Ein würdiger Nachfolger von Yann Sommer. Bildquelle: Keystone/AP Photo/Gregory Bull.
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Bild 2 von 26. Yvon Mvogo (0 Spiele). Keine Note. Der Freiburger hätte zweifellos das Zeug zur Nummer 1 – das hat Mvogo in seinen wenigen Nati-Einsätzen bereits unter Beweis gestellt. Doch an Kobel gibt es kein Vorbeikommen für den 32-Jährigen, der auch an seinem 4. Grossanlass ohne Einsatz blieb. Bildquelle: KEYSTONE/Peter Klaunzer.
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Bild 3 von 26. Marvin Keller (0 Spiele). Keine Note. Mit 24 Jahren durfte der Zürcher erstmals Turnierluft schnuppern. Ihm könnte dereinst die Zukunft gehören, ist er doch vier Jahre jünger als Kobel und acht als Mvogo. Bildquelle: KEYSTONE/Peter Klaunzer.
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Bild 4 von 26. Manuel Akanji (6 Spiele, 673 Minuten). Note 5,25. Startete gegen Katar mit einem Blackout in die WM, als er seinem Gegner nach 2 Minuten den Ball vorlegte. Danach steigerte sich der 30-Jährige stetig und war der gewohnte Abwehrpatron. Nur eines sollte Akanji in Zukunft sein lassen: Elfmeterschiessen, wie er gegen Kolumbien einmal mehr unter Beweis stellte. Bildquelle: Keystone/EPA/BENJAMIN FANJOY.
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Bild 5 von 26. Aurèle Amenda (0 Spiele). Keine Note. Eine starke Rückrunde mit Frankfurt verhalf dem 22-Jährigen ins Nati-Kader. Weil die Innenverteidigung mit Akanji und Elvedi bombensicher stand, blieb Amenda aussen vor. Dürfte in der kommenden Saison für Coventry in der Premier League auflaufen und in Zukunft immer wichtiger werden. Bildquelle: Keystone/EPA/BENJAMIN FANJOY.
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Bild 6 von 26. Eray Cömert (1 Spiel, 39 Minuten). Note 4. Der Basler ist in der Innenverteidigung nicht erste Wahl. Nur in der Schlussphase des Viertelfinals gegen Argentinien durfte er ran und machte seine Sache ordentlich. Wo es für ihn nach der WM weitergeht, ist noch offen; sein Vertrag in Valencia ist ausgelaufen. Bildquelle: Keystone/AP Photo/Eakin Howard.
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Bild 7 von 26. Nico Elvedi (6 Spiele, 673 Minuten). Note 6. Der beste Schweizer Abwehrspieler. Elvedi blieb an der ganzen WM ohne Fehl und Tadel, fing viele Bälle dank starker Antizipation ab. Zudem darf er auch als Vorbild dafür herhalten, wie man sich wieder zurückkämpft – der «Eisvogel» war vor der EM aus dem Team geflogen, krempelte sein Leben um und war 2026 auf seinem höchsten Niveau. Bildquelle: Keystone/AP Photo/Gregory Bull.
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Bild 8 von 26. Luca Jaquez (2 Spiele, 89 Minuten). Note 5. Durfte im dritten Gruppenspiel gegen Kanada auf der für ihn ungewohnten Position als Rechtsverteidiger beginnen und machte seine Sache gut. Der Innerschweizer leitete die beiden Tore mit langen Bällen ein. In der Schlussphase zog er sich eine Muskelverletzung zu und fiel danach aus. Bildquelle: Toto Marti/Blick/freshfocus.
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Bild 9 von 26. Miro Muheim (3 Spiele, 115 Minuten). Note 3,5. Eine unglückliche Endrunde des Hamburgers. Beim 1:1 zum Auftakt gegen Katar kam er für die Schlussphase und liess sich beim Gegentor prompt überspringen. Auch bei seinen weiteren Einsätzen gegen Kolumbien und Argentinien konnte er keine Akzente setzen und gehörte zu den Unsicherheitsfaktoren. Bildquelle: Keystone/AP Photo/Lindsey Wasson.
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Bild 10 von 26. Ricardo Rodriguez (6 Spiele, 567 Minuten). Note 5. Auf den Zürcher ist einfach immer Verlass. Der 33-Jährige spulte auf der linken Abwehrseite sein gewohntes Programm ab und liess kaum etwas zu. Nach vorne hat er indes nicht mehr die Durchschlagskraft früherer Jahre. Muss nach der WM seine Zukunft klären: Sein Vertrag bei Betis Sevilla ist ausgelaufen. Bildquelle: KEYSTONE/Peter Klaunzer.
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Bild 11 von 26. Silvan Widmer (5 Spiele, 210 Minuten). Note 4. In der WM-Qualifikation war er auf der rechten Abwehrseite noch gesetzt, an der Endrunde fand er nie so richtig ins Turnier. Von den drei eingesetzten Rechtsverteidigern (neben Jaquez und Zakaria) der schwächste. Bildquelle: Keystone/AP Photo/Jeff Roberson.
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Bild 12 von 26. Denis Zakaria (4 Spiele, 392 Minuten). Note 5,25. Über Jahre predigte Murat Yakin den Wert Zakarias, eine Position für den Genfer fand er trotzdem nie. An der WM kristallisierte sich der gelernte Mittelfeldspieler als starke Option auf der rechten Abwehrseite heraus. Liess gegen Katar zwar die Flanke zum Ausgleich zu, war dann in der K.o.-Phase aber eine Bank. Bildquelle: Keystone/AP Photo/Gregory Bull.
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Bild 13 von 26. Michel Aebischer (4 Spiele, 176 Minuten). Note 4,5. Vor zwei Jahren gehörte der Freiburger noch zu den ganz grossen Überraschungen. Daran konnte Aebischer in Nordamerika nicht ganz anknüpfen. Zwar begann er gegen Katar und auch Bosnien auffällig, dann tauchte er ab und wurde am Ende von einer Blessur ausgebremst. Bildquelle: Keystone/AP Photo/Mark J. Terril.
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Bild 14 von 26. Zeki Amdouni (4 Spiele, 101 Minuten). Note 4. Schon die WM-Teilnahme dürfte für Amdouni ein Erfolg gewesen sein, sprang er doch nach einem Kreuzbandriss erst auf den letzten Drücker auf den WM-Zug auf. In den USA gehörte ihm jeweils die Rolle des Jokers. Im Penaltyschiessen gegen Kolumbien festigte er seinen Ruf als «cooler Hund» und einer der besten Penaltyschützen des Teams. Bildquelle: Keystone/AP Photo/Abbie Parr.
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Bild 15 von 26. Breel Embolo (6 Spiele, 531 Minuten). Note 4,5. Der Schweizer Sturmtank ackerte und kämpfte wie gewohnt. Er schoss das 1. WM-Tor gegen Katar und war auch gegen Kanada und Algerien an Treffern beteiligt. In Erinnerung wird aber der letzte Eindruck bleiben: Gegen Argentinien flog er nach einer unnötigen Schwalbe vom Platz und erwies seinem Team dadurch einen Bärendienst. Bildquelle: Keystone/AP Photo/Ashley Landis.
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Bild 16 von 26. Ardon Jashari (3 Spiele, 87 Minuten). Note 3. Keine gelungene WM für den Mittelfeldmann der AC Milan. Nachdem er beim katarischen Ausgleich zum WM-Auftakt auf dem Feld gestanden hatte, durfte er im Achtelfinal gegen Kolumbien von Anfang an ran. Doch das Zusammenspiel mit Xhaka und Freuler passte nicht. Jasharis Zeit in der Nati wird kommen – wenn das Duo zurückgetreten ist. Bildquelle: Eric Verhoeven/Soccrates/Getty Images.
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Bild 17 von 26. Cedric Itten (3 Spiele, 62 Minuten). Note 4. Als Backup für Embolo durfte der Neu-Werderaner dreimal aufs Feld. Gegen Kanada konnte er das Vertrauen nicht zurückzahlen, konnte kaum Bälle festmachen. Doch gegen Kolumbien half er mit, das 0:0 über die Runden zu bringen und traf auch im Penaltyschiessen souverän. Bildquelle: Liza Rosales/ISI Photos/Getty Images.
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Bild 18 von 26. Christian Fassnacht (1 Spiel, 12 Minuten). Keine Note. Der Torschützenkönig der Super League rutschte etwas überraschend ins WM-Kader. Sollte in der Schlussphase gegen Kanada helfen, den Sieg ins Trockene zu bringen. Der YB-Offensivmann schaffte dies zwar, konnte aber vor allem in den Zweikämpfen nicht überzeugen. Bildquelle: Toto Marti/Blick/freshfocus.
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Bild 19 von 26. Remo Freuler (6 Spiele, 654 Minuten). Note 5,5. Der Zürcher ist keiner für spektakuläre Aktionen oder schöne Tore. Der 34-Jährige läuft dafür Löcher zu (niemand spulte an der WM in den ersten 6 Spielen mehr ab) und steht immer richtig. Seinen Wert für die Nati wird man wohl erst erkennen, wenn Freuler zurückgetreten ist. Das wird aber noch nicht jetzt sein. Bildquelle: KEYSTONE/Peter Klaunzer.
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Bild 20 von 26. Johan Manzambi (4 Spiele, 220 Minuten). Note 6. Der Shootingstar der Nati. Nach schwierigem WM-Start gegen Katar inklusive Kollegenschelte übernahm das Juwel das Kommando in der Offensive und überragte mit 3 Toren und 2 Assists. Dann bremste ihn eine Knieprellung vor dem Achtelfinal gegen Kolumbien aus. Und man fragt sich: Was wäre mit Manzambi im Team im Viertelfinal möglich gewesen? Bildquelle: Keystone/AP Photo/Abbie Parr.
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Bild 21 von 26. Dan Ndoye (6 Spiele, 437 Minuten). Note 5. An der EM vor zwei Jahren hatte der 25-Jährige noch zu den ganz grossen Figuren gehört. Diese Rolle konnte Ndoye 2026 nicht ganz ausfüllen. Doch seine Klasse ist unbestritten: In der K.o.-Phase steigerte sich Ndoye und war für 2 der 3 Treffer der Nati zuständig. Bildquelle: Keystone/AP Photo/Ashley Landis.
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Bild 22 von 26. Noah Okafor (1 Spiel, 25 Minuten). Keine Note. Musste wie schon an der EURO 2024 lange auf der Bank schmoren. Erst im Sechzehntelfinal gegen Algerien erlöste Murat Yakin den Baselbieter in der Schlussphase. Okafor konnte aber nur wenige Impulse setzen – und musste danach wieder auf die Bank. Bildquelle: Toto Marti/Blick/freshfocus.
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Bild 23 von 26. Fabian Rieder (5 Spiele, 332 Minuten). Note 4,25. Wurde auf den offensiven Positionen hin- und hergeschoben. Am besten ist der Berner hinter den Spitzen im Zentrum, das zeigte er vor allem in der 2. Halbzeit gegen Kolumbien. Dass die Schweizer Standards im ganzen Turnier keine echte Waffe waren, lag auch an der mangelhaften Ausführung von Rieder. Bildquelle: Keystone/AP Photo/Jeff Roberson.
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Bild 24 von 26. Djibril Sow (4 Spiele, 276 Minuten). Note 4,25. Zeigte wie Rieder im Achtelfinal seine beste Leistung, als er auf der offensiven Aussenbahn agierte. Doch so richtig weiss man auch nach der WM nicht, wo und wie man den Sevilla-Spieler in der Nati einsetzen soll. Sow kann auf vielen Positionen auflaufen, ist aber aktuell nirgends erste Wahl. Bildquelle: KEYSTONE/Peter Klaunzer.
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Bild 25 von 26. Ruben Vargas (6 Spiele, 314 Minuten). Note 5,5. Wie schon an der EM 2024 blühte Vargas an einer Endrunde auf. Er war hinter Manzambi der offensivstärkste Schweizer und war wie immer emsig. Vor dem Achtelfinal bremste ihn eine Muskelverletzung, was ihn aber nicht daran hinderte, die Nati als Joker im Penaltyschiessen gegen Kolumbien in die nächste Runde zu schiessen. Bildquelle: Keystone/AP Photo/Gregory Bull.
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Bild 26 von 26. Granit Xhaka (6 Spiele, 673 Minuten). Note 5,25. Der Captain rieb sich zu Turnierbeginn in Nebenschauplätzen auf, konzentrierte sich aber vor dem Kanada-Spiel auf das Sportliche – und hatte dann im Verbund mit Freuler massgeblichen Anteil am Viertelfinal-Vorstoss. Xhaka lenkte das Spiel wie gewohnt und steht mittlerweile bei 152 Länderspielen. Ein Ende ist nicht in Sicht. Bildquelle: KEYSTONE/Peter Klaunzer.
Nations League für Experimente nutzen
Vor allem aber in der Offensive, die mit den etablierten Kräften Ruben Vargas (27) und Dan Ndoye (25) auf den Flügeln gut aufgestellt ist. Und natürlich mit Shootingstar Johan Manzambi (20), der an der WM sein Potenzial mehr als nur angedeutet hat und erst von einer Knieprellung gestoppt wurde.
Yakin plant, die Partien in der Nations League im Herbst für Experimente zu nutzen, wie er das in der Vergangenheit schon getan hat. Es brauche nämlich Zeit, «bis die Abläufe stimmen, das Zwischenmenschliche und das Fussballerische passen. Es ist wichtig, dass die Jungen nicht erst integriert werden, wenn einer aufhört.»
Tami hinterlässt schweres Erbe
Zu den Namen, die in Zukunft eine grössere Rolle übernehmen könnten gehören etwa Freiburg-Verteidiger Bruno Ogbus (20), YB-Offensivmann Alvyn Sanches (23) oder die beiden polyvalenten Defensivspieler Sascha Britschgi (19) und Zachary Athekame (21), die beide in der Serie A spielen. Dazu werden sich in den nächsten Monaten und Jahren weitere Spieler gesellen, die man jetzt noch nicht auf der Rechnung hat.