Nach der WM ist bekanntlich vor der EM. Und der Blick voraus zeigt: Obwohl die Schweiz bis in den WM-Viertelfinal vorgestossen ist, steht ihr eine möglicherweise strenge EM-Qualifikation bevor. Denn die Töpfe für die Gruppenauslosung werden gemäss Uefa-Reglement anhand der Rangliste in der Nations League eingeteilt.
Und weil die Schweiz vor zwei Jahren aus der Liga A abstieg, schafft sie es nicht in Topf 1 und dürfte somit auf einen starken Gegner treffen. Es könnte sogar noch härter kommen: Verpasst die Schweiz in ihrer Nations-League-Gruppe mit Schottland, Slowenien und Nordmazedonien die Ränge 1 oder 2, fällt sie in Topf 3 zurück. Entsprechend wichtig wird das Abschneiden im Herbst sein.
Ausserdem können sich Teams wie bereits in der Vergangenheit über die Nations League für die Playoffs qualifizieren, sollten sie die direkte EM-Qualifikation verpassen.
Vier Spiele innert elf Tagen
Beim nächsten Zusammenzug erwartet die Schweizer ein dichtes Programm, da im Spielplan der Nations League Anpassungen vorgenommen wurden. Statt drei Länderspielfenstern mit jeweils zwei Partien gibt es nur noch zwei. Bedeutet, dass die Schweiz beim ersten Treffen nach der WM gleich vier Partien bestreiten wird. Diese finden vom 26. September bis 6. Oktober statt.
Am 6. Dezember werden in Belfast, der Hauptstadt Nordirlands, die zwölf Gruppen für die EM-Qualifikation ausgelost. Die Endrunde der EM 2028 findet in England, Schottland, Wales und Irland statt.