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Spielt er oder nicht? Denis Zakaria: Der Mann, der in der Nati alles verändern könnte

Der Genfer hat bereits 65 Länderspiele auf dem Buckel. Schlägt an der WM endlich seine grosse Stunde?

Spielt er oder spielt er nicht? Das ist die Frage, welche die Nati vor dem Startspiel gegen Katar umtreibt. Die Rede ist von Denis Zakaria, dem Mann, der die ganze Statik im Spiel der Schweizer verändern könnte. «Diese Frage müssen Sie dem Coach stellen. Ich kenne die Antwort auch noch nicht», sagt der Angesprochene selbst.

Der Genfer hat in der Nati bereits 65 Länderspiele auf dem Buckel, nur 33 Spieler haben mehr. Er war Stammspieler bei Gladbach, ist seit Jahren bei Monaco gesetzt, ist dort Captain und spielt regelmässig in der Champions League. Doch in der Nati hat es Zakaria schwer.

Schon 5 Turniere, aber kaum Einsätze

Zwar bestreitet «Zak» in den USA bereits sein 6. grosses Turnier. Eingesetzt wurde er indes nur spärlich. Sieben Einsätze an Grossanlässen, nur einmal von Beginn an auf dem Platz (und insgesamt nur 1 Sieg, wenn er spielte!), sind für einen Mann seines Kalibers eigentlich zu wenig.

Person in rotem Trikot gestikuliert auf dem Spielfeld.
Legende: Denis Zakaria Seine Wichtigkeit zeigt auch, dass er in der Schlussphase des Testspiels gegen Australien die Captainbinde trug. Freshfocus/Blick/Toto Marti

Zakaria verhehlt nicht, dass seine Zeit in der Nati teils schwer war, relativiert gleichzeitig: «Natürlich möchte jeder Spieler hier gerne auf dem Feld stehen, auch ich. Aber es gibt nur elf Plätze im Team. Ich bin reifer geworden und einfach happy, hier zu sein. In erster Linie bin ich Teamplayer und das Wichtigste ist, dass wir gewinnen.»

Yakin sucht einen Platz

Bekannt ist, dass Murat Yakin ein Fan des 29-Jährigen ist, das Verhältnis der beiden ist gut. Seit Jahren versucht der Trainer einen Platz im Team für Zakaria zu finden. Doch so einfach ist dies nicht, denn im Mittelfeld ist der Weg durch das Duo Granit Xhaka/Remo Freuler versperrt. Die Option, Zakaria in einer Dreierabwehr einzusetzen, zerschlug sich immer wieder. Erst in der Vorbereitung auf die WM durfte sich der Frankreich-Legionär zeigen – und machte seine Sache gut.

Für den Nationalcoach ergibt sich dadurch ein Luxusproblem. Mit Zakaria im Team verfügt er zwar über eine zusätzliche taktische Möglichkeit, gleichzeitig müsste er dadurch aber andere Spieler aus dem Team nehmen oder anders aufstellen. Wie sich Yakin fürs Startspiel gegen Katar entscheidet, wird spätestens am Samstag zu sehen sein.

SRF zwei, Sportflash, 10.06.2026, 20:00 Uhr

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