«Nachdem US-Präsident Donald Trump ausdrücklich erklärt hat, dass er die Sicherheit der iranischen Nationalmannschaft nicht gewährleisten kann, werden wir definitiv nicht nach Amerika reisen», sagte Mehdi Taj, Präsident von Irans Fussballverband auf dem X-Account der iranischen Botschaft.
Der Iran soll in Los Angeles gegen Neuseeland und Belgien antreten, in Seattle gegen Ägypten. Trump hatte widersprüchliche Signale gesendet. Er schrieb, die Iraner seien willkommen, er halte es «jedoch nicht für angemessen, dass sie dort sind, im Hinblick auf ihr eigenes Leben und ihre Sicherheit».
Mexiko statt USA?
«Wir verhandeln mit der Fifa über die Austragung der iranischen Spiele in Mexiko», sagte Taj. Abolfazl Pasandideh, Irans Botschafter in Mexiko, verurteilte die mangelnde Kooperation der US-Regierung bei der Visa-Erteilung.
Der asiatische Verband geht weiter davon aus, dass der Iran teilnehmen wird. Trotz des Krieges gebe es bislang keine gegenteiligen Signale, sagte Generalsekretär Windsor John.