- Frankreich bezwingt den Irak in der WM-Gruppe I mit 3:0.
- Die Partie in Philadelphia wird wegen eines Gewitters vor der zweiten Halbzeit für rund zwei Stunden unterbrochen.
- Kylian Mbappé glänzt in seinem 100. Länderspiel mit einem weiteren Doppelpack.
- In der Nacht auf Dienstag trifft der Senegal im anderen Spiel der Gruppe auf Norwegen.
Als in Philadelphia kurz vor Ende der ersten Halbzeit plötzlich strömender Regen einsetzte, wurde Realität, was sich schon vor Spielbeginn angekündigt hatte. Im Osten Pennsylvanias zog ein Gewitter auf, das einen Unterbruch und die zwischenzeitliche Evakuierung des Stadions nötig machte. Fast zwei Stunden lang dauerte es, ehe die zweite Halbzeit zwischen Frankreich und dem Irak angepfiffen werden konnte.
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Bild 1 von 6. Pelerinen, so weit das Auge reicht. Gegen Ende der ersten Halbzeit beginnt es in Philadelphia in Strömen zu regnen. Die Fans schützen sich gegen die Nässe. Bildquelle: Reuters/Action Images.
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Bild 2 von 6. Unwetter im Anflug. In der Halbzeit wird das Stadion wegen des sich anbahnenden Unwetters zwischenzeitlich evakuiert. Bildquelle: Reuters/Action Images.
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Bild 3 von 6. Die Fans gehen ... Das Publikum strömt in die Innenräume des Stadions. Bildquelle: Imago/ANP.
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Bild 4 von 6. ... und kehren wieder zurück. Nach rund 1:30 Stunden Pause kehren die Spieler zum Aufwärmen zurück auf den Rasen. Auch die Fans begeben sich wieder auf ihre Plätze. Bildquelle: SRF.
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Bild 5 von 6. Das Wasser muss noch weg. Kylian Mbappé zeigt den Helfenden vor dem Wiederanpfiff, wo noch zu viel Wasser auf dem Rasen ist. Bildquelle: Reuters/Action Images.
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Bild 6 von 6. Dann kann es nach über 2 Stunden weitergehen. Exakt 2:11 Stunden nach dem Pausenpfiff gibt Schiedsrichter Drew Fischer die Partie wieder frei. Bildquelle: Reuters/Action Images.
Der Favorit führte zu diesem Zeitpunkt mit 1:0. Kylian Mbappé hatte die tief stehende irakische Abwehr mit einem wuchtigen, wenn auch nicht ganz unhaltbaren Distanzschuss in der 14. Minute geknackt. Es war bereits der dritte Treffer dieses Turniers für den 27-Jährigen und der insgesamt 15. an einer WM. Damit rückte er bis auf drei Tore an Lionel Messi heran, der dank eines Doppelpacks gegen Österreich zum alleinigen Rekordhalter aufgestiegen war.
Mbappé und Dembélé machen alles klar
Nach dem Wiederanpfiff liess Frankreich auf dem durchnässten Rasen die Muskeln spielen. Wieder Mbappé und Dembélé sorgten für klare Verhältnisse:
- 54. Minute: Ein gründlich misslungener Abstoss führt zum zweiten Tor Frankreichs. Verteidiger Zaid Tahseen will querlegen zu Ahmed Basil. Er passt aber an seinem Torhüter vorbei, der Ball rollt vor die Füsse von Ousmane Dembélé. Der Weltfussballer legt quer zu Mbappé, der mühelos einschiebt und seinen 16. WM-Treffer erzielt.
- 66. Minute: Adrien Rabiot und Michael Olise gewinnen unweit des irakischen Strafraums den Ball. Olise findet mit einem Aussenristpass Dembélé, der im Strafraum mit einem platzierten Schuss zum 3:0 einnetzt.
Damit war die Partie in Philadelphia entschieden. Während der Irak besonders in der Offensive kaum mehr Gegenwehr leistete, hatte Frankreich noch einige Chancen auf ein viertes Tor. Mbappé schrammte in den letzten Minuten gleich zweimal am Hattrick dabei. Letztlich blieb es aber beim 3:0. Frankreich erfüllte die Pflicht gegen den Irak mühelos und sicherte sich damit das Ticket für die Sechzehntelfinals.
So geht es weiter
Die letzten Spiele der Gruppe I finden am kommenden Freitag statt. Frankreich trifft um 21 Uhr in Boston auf Norwegen, der Senegal misst sich in Toronto zur gleichen Zeit mit dem Irak.