Die Kräfteverhältnisse
In einer Gruppe mit dem Titelverteidiger ist er natürlich automatisch der Favorit auf den Gruppensieg. So geht auch Argentinien mit den besten Karten in die Vorrunde. Das Team rund um Lionel Messi dürfte aber gewarnt sein. Vor vier Jahren verpatzten die Südamerikaner den Auftakt und unterlagen völlig überraschend Saudi-Arabien.
Danach setzte Argentinien aber zum Lauf an und wurde am Ende nach einem dramatischen Final gegen Frankreich Weltmeister. Zur Titelverteidigung ist es zwar ein langer Weg, doch die Gruppenphase sollte auf jeden Fall überstanden werden.
Österreich kehrt zum ersten Mal seit 1998 auf die WM-Bühne zurück. Die Auslosung meinte es gut mit dem Schweizer Nachbarn: Nach Argentinien sind die Österreicher das nominell zweitbeste Team der Gruppe. Einzig die Anspielzeiten – die ÖFB-Elf bestreitet nur eine Partie am europäischen Abend – könnte den WM-Hype etwas bremsen.
Auch Algerien schielt auf ein Ticket für die K.o.-Phase. Die Nordafrikaner sind in der Weltrangliste nur knapp hinter Österreich klassiert und waren mit 25 Punkten aus 10 Partien souverän durch die Qualifikation marschiert. Sowohl am Arab Cup Ende 2025 als auch beim Afrika Cup Anfang 2026 gab es in der K.o.-Phase jedoch früh Niederlagen.
Zum ersten Mal überhaupt bei einer WM dabei ist Jordanien. Als Nummer 63 der Weltrangliste geht das Team klar als Aussenseiter ins Turnier. Bereits mit der Qualifikation hat die Mannschaft des marokkanischen Trainers Jamal Sellami Grosses geleistet. Kampflos werden sich die Jordanier aber sicher nicht geschlagen geben.
Die Partien
- Mittwoch, 17.6. – 03:00 Uhr: Argentinien – Algerien (Kansas City)
- Mittwoch, 17.6. – 06:00 Uhr: Österreich – Jordanien (San Francisco Bay Area)
- Montag, 22.6. – 19:00 Uhr: Argentinien – Österreich (Dallas)
- Dienstag, 23.6. – 05:00 Uhr: Jordanien – Algerien (San Francisco Bay Area)
- Sonntag, 28.6. – 04:00 Uhr: Algerien – Österreich (Kansas City)
- Sonntag, 28.6. – 21:00 Uhr: Jordanien – Argentinien (Dallas)
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Bild 1 von 8. Lionel Messi (38/Argentinien/Inter Miami). Mit 38 Jahren tritt der Superstar zu seiner letzten WM an. In Katar führte er sein Team zum langersehnten Weltmeistertitel und krönte damit seine Karriere. In den USA bei Inter Miami zeigt er, dass er immer noch auf hohem Niveau spielen kann. Bildquelle: IMAGO / NurPhoto.
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Bild 2 von 8. Emiliano Martinez (33/Argentinien/Aston Villa). Der Goalie fällt nicht nur durch seine Paraden, sondern auch durch seine extrovertierte Art auf. Seine Qualitäten sind jedoch unbestritten. Der beste Goalie des vergangenen WM-Turniers holte mit Aston Villa in diesem Jahr die Europa League. Bildquelle: IMAGO / NurPhoto.
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Bild 3 von 8. Marko Arnautovic (37/Österreich/Roter Stern Belgrad). Der Leitwolf hat über 130 Länderspiele bestritten und hatte mit 8 Toren in der WM-Qualifikation entscheidenden Anteil an Österreichs WM-Teilnahme. Am Willen mangelt's bei ihm sicher nicht. Bildquelle: IMAGO / ActionPictures.
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Bild 4 von 8. Christoph Baumgartner (26/Österreich/RB Leipzig). Baumgartner zieht im offensiven Mittelfeld die Fäden. Der 26-Jährige hat eine starke Saison mit Leipzig hinter sich und ist in Topform. Bildquelle: IMAGO / Branislav Racko.
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Bild 5 von 8. Vladimir Petkovic (62/Algerien). Der ehemalige Schweizer Nati-Coach reist nun mit Algerien an die WM. Seit 2024 steht er bei den Nordafrikanern an der Seitenlinie. Mit der Schweiz hat er bereits bewiesen, dass er weiss, wie man grosse Teams schlägt. Gelingt das auch heuer? Bildquelle: IMAGO / Beautiful Sports.
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Bild 6 von 8. Mohamed Amoura (26/Algerien/Wolfsburg). Mit einem Doppelpack gegen Somalia hat der Stürmer Algerien an die WM-Endrunde geschossen. Der ehemalige Lugano-Akteur hat allerdings eine schwierige Zeit hinter sich. Bei Wolfsburg lief es zuletzt gar nicht, die Horror-Saison endete mit dem Abstieg aus der Bundesliga. Bildquelle: IMAGO / Nicolo Campo.
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Bild 7 von 8. Mousa Al-Tamari (28/Jordanien/Rennes). Der Offensivspieler ist der Unterschiedsspieler im Kader von Jordanien. Bei Stade Rennes in der Ligue 1 ist er Teamkollege von Breel Embolo und gesetzter Stammspieler. Er soll die Offensive Jordanies auch an der WM ankurbeln. Bildquelle: IMAGO / Sebastian Frej.
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Bild 8 von 8. Yazan Al-Arab (30/Jordanien/Seoul). In der Innenverteidigung hält Al-Arab, der sein Geld in Südkorea verdient, die Defensive zusammen. Mit seiner Erfahrung ist er eine wichtige Stütze. Auch im Testspiel gegen die Schweiz stand er auf dem Platz. Bildquelle: IMAGO / Sebastian Frej.
Die Fortsetzung
Der Sieger der Gruppe J trifft im Sechzehntelfinal auf den Zweitplatzierten der Gruppe H. Der Gruppenzweite misst sich mit dem Sieger der Gruppe H. Kommt der Gruppendritte weiter, geht's gegen den Sieger der Gruppe B,D,G,K oder L.