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Martas flammendes Statement
Aus Sport-Clip vom 24.06.2019.
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Emotionale Worte nach WM-Out Marta: «Weint jetzt, damit ihr am Ende lachen könnt»

Mit einer flammenden Rede und Tränen in den Augen hat Brasiliens Marta nach dem WM-Out für Gänsehaut gesorgt.

Für die Brasilianerinnen hat die WM in Frankreich mit einer Enttäuschung geendet. Wie vor 4 Jahren in Kanada bedeutete auch diesmal der Achtelfinal bereits Endstation. Für Stürmerin Marta hatte die Endrunde in Frankreich dennoch historische Dimensionen.

Keine Abschiedsworte, wahrscheinlich

In der Vorrunde war der 33-Jährigen ihr insgesamt 17. WM-Treffer geglückt, womit sie den bisherigen Rekordtorschützen Miroslav Klose überflügelte. Ein Meilenstein, der im Moment des Ausscheidens wenig tröstete.

Stattdessen ergriff Marta bei einem TV-Interview die Gelegenheit, um eindringliche Worte an die nächste Generation zu richten (siehe Video oben):

Es wird nicht immer eine Formiga geben. Es wird nicht immer eine Marta geben. Es wird nicht immer eine Cristiane geben. Das Überleben des Frauenfussballs hängt von euch ab. Denkt darüber nach, schätzt es mehr.

Obwohl Martas Worte nach Abschied klingen, dürfte die 33-Jährige ihre Karriere im Nationalteam fortsetzen. Die WM sei für Brasilien zwar zu Ende. Nun gehe es darum, die richtigen Schlüsse zu ziehen und «den Frauenfussball umso grösser und besser zu machen», sagte Marta, die sich seit langem für mehr Wertschätzung des Frauenfussballs einsetzt. «Weint jetzt, damit ihr am Ende lachen könnt.»

Das ganze Interview mit Marta:

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Marta äussert sich nach dem WM-Out (port.)
Aus Sport-Clip vom 24.06.2019.
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11 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Meier  (Epikur)
    Wenn sie so gut gespielt hätte wie geredet, könnte sie sich diese Rede für den Final aufsparen. Und die 17 Tore mit denen von Klose zu vergleichen? Unseriös. Es handelt sich zwar um den gleichen Sport, aber das Niveau ist nicht vergleichbar. Der Direkt-Vergleich auf dem Platz wäre vernichtend. Innerhalb des Frauenfussballs ist sie top, unbestreitbar, sich aber mit Klose vergleichen zu wollen, naja. Anmassend wäre wohl noch nett formuliert. Williams und RF vergleicht auch niemand ernsthaft.
  • Kommentar von Dominik Wunderli  (Wunder_Lee)
    Hut ab Marta!! Ein Statement mit Seltenheitswert!!
  • Kommentar von Peter Amthauer  (Peter.A)
    Der Vergleich hinkt schon etwas. Denn im Damenfussball ist die Leistungsdichte nicht so hoch, wie bei den Herren. Heisst: Gegen unterklassige Gegnerinnen lassen sich eher ein paar Tore schiessen, als gegen ebenbürtige Damenteams.
    MfG
    1. Antwort von Franziska Iseli  (Franziska)
      Darf ich daran erinnern, dass zBsp. 3 dieser 17 Tore gegen Saudiarabien im Jahr 2002 beigesteuert wurden, das war auch damals nicht wirklich eine Fussball-Grossmacht?