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In der Nationalliga A sucht man vergebens nach Trainerinnen (Radio SRF 1)
abspielen. Laufzeit 02:55 Minuten.
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Frauenfussball in der Schweiz Wo bleiben die Trainerinnen an der Seitenlinie?

Am kommenden Wochenende startet die NLA-Rückrunde. Keines der 8 Teams wird von einer Frau trainiert. Dafür gibt es Gründe.

Der Frauenfussball entwickelt sich ständig weiter. Auch in der Schweiz. Dies trifft jedoch nicht auf alle Bereiche zu. Auf der Trainerposition sucht man vor dem Rückrundenstart in der NLA vergebens nach einer Frau. Sämtliche 8 Klubs werden von Männern trainiert.

Oft geht es ums Finanzielle

Das war in der vergangenen Saison noch anders. Marisa Wunderlin amtete bis im letzten Sommer als Trainerin bei den YB-Frauen. Auf diese Spielzeit hin wechselte sie als Assistenztrainerin der A-Nati zum SFV. Ein Grund waren auch die finanziellen Perspektiven: «Bei YB musste ich nebenbei 60 Prozent arbeiten und lief trotzdem am Limit», so die 32-Jährige.

Es gebe aber noch viele weitere Gründe, weshalb sich nur wenige Frauen in der Schweiz für eine Trainerausbildung entscheiden würden. Oft fehle dafür einfach die Zeit, da auch die Spielerinnen neben dem Fussball noch einer anderen Tätigkeit nachgehen müssten. Das sei bei den Männern anders, da sie als Profis viel mehr Zeit zur Verfügung hätten.

Was weitere Gründe für das Fehlen von Trainerinnen im Schweizer Frauenfussball sind und ob Besserung in Sicht ist, erfahren Sie im obigen Audiobeitrag.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 04.02.2020, 18:45 Uhr

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