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Fussball-WM der Frauen 6 Gruppen, 9 Stadien, mehr Geld und bessere Referees?

Am Freitag erfolgt in Frankreich der Startschuss zur Fussball-Weltmeisterschaft der Frauen. Wir haben für Sie die wichtigsten Infos zusammengestellt.

  • Der Modus:

24 Teams (davon 9 aus Europa) kämpfen in 6 Vierergruppen um den Einzug in die K.o.-Phase. Dabei erreichen die Gruppenersten und -zweiten sowie die 4 besten Gruppendritten die Achtelfinals. Die Schweiz befindet sich nur in der Zuschauerrolle, die Qualifikation wurde verpasst.

  • Der Favorit:

Titelverteidiger USA gilt als klarer Favorit an der WM. Ein internationales Forscherteam hat für die Amerikanerinnen eine Gewinnchance von 28,1 Prozent ausgerechnet. Dahinter folgen Frankreich (14,3 Prozent), England (13,3) und Deutschland (12,9).

Julie Ertz (links) im Einsatz gegen Dänemarks Sanne Troelsgaard.
Legende: Hat gute Chancen, mit den USA den WM-Titel zu verteidigen Julie Ertz (links) Keystone
  • Die Spielorte:

9 Spielstätten sind als Austragungsorte für die WM-Spiele geplant. Der Grösse nach geordnet sind dies: Lyon (61'556 Zuschauer), Paris (44'283), Nizza (35'624), Montpellier (32'932), Rennes (29'778), Le Havre (25'198), Valenciennes (24'926), Reims (21'684) und Grenoble (20'068). Das Eröffnungsspiel zwischen Frankreich und Südkorea findet im längst ausverkauften Prinzenpark in Paris statt – vor 49'000 Zuschauern.

  • Das Geld:

Die Prämien für das Turnier wurden auf etwa 30 Millionen Franken verdoppelt. Im Vergleich zu den Männern hinkt die Ausschüttung dabei aber weiterhin stark hinterher. In Russland 2018 wurden fast 450 Millionen Franken vergeben. Alleine Weltmeister Frankreich erhielt 42 Millionen Franken. Zum Vergleich: Das Frauen-Gewinnerteam erhält 4,5 Millionen Franken Prämie. Dies wird von einigen Akteuren trotz der Verdoppelung stark kritisiert.

  • Die Abwesende:

Die obige Diskussion um Lohn-Gleichberechtigung von Frauen und Männern hat Auswirkungen: So hat die norwegische Ballon d'Or-Gewinnerin Ada Hegerberg verlauten lassen, dass sie nicht spielen wird. Stattdessen wird sie die WM als TV-Expertin begleiten.

  • Schiedsrichterinnen und VAR:

Mit Esther Staubli stellt auch die Schweiz eine Schiedsrichterin. Wie bereits im Vorjahr bei den Männern kommt auch bei den Frauen erstmals der Video Assistant Referee (VAR) zum Einsatz. «Das ist nur konsequent», meinte die deutsche Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus im Vorfeld dazu. «Die Weltmeisterschaft in Russland war für den Video-Assistenten ein wirklich grosser Erfolg, daran möchte die Fifa anknüpfen.»

Nach der letzten WM waren die Schiedsrichterinnen in die Kritik geraten. Was unternommen wurde, um das Niveau der Unparteiischen zu verbessern, erfahren Sie im folgenden Audio-Beitrag.

Sendebezug: SRF 1, Morgengespräch, 06.06.2019, 06:20 Uhr

1 Kommentar

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  • Kommentar von Danny Kinda  (Kinda)
    Offen gesagt interessiert mich Frauenfussball nicht. Zudem schaue ich schon mit Männerfussball zu viel weil es immer noch einen neuen Wettbewerb gibt. Da fange ich sicher nicht noch an Frauenfussball zu schauen aber das ist nur meine Meinung. Manchmal beim Joggen halte ich bei den Fussballerinnen im Breitensport an und schaue kurz. Dort läuft vieles anders. Ruhiger, kein gespickte, Schiri wird akzeptiert. Bei den Jungs gibt's immer Rudelbildungen. Habe ich bei den Frauen noch nie gesehen.
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