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Nächste Runde in Lohndebatte US-Fussballerinnen verdienen angeblich mehr als Männer

Das US-Frauenteam kämpft in einem Rechtsstreit für mehr Lohn. Nun veröffentlichte der Verbandschef von US Soccer Zahlen.

Megan Rapinoe.
Legende: Aushängeschild der US-Frauen Megan Rapinoe. Reuters

Die US-Fussballerinnen, die jüngst erfolgreich ihren WM-Titel verteidigten, kämpfen weiter für mehr Lohn. Dabei hat der US-Fussballverband nach eigenen Angaben dem Frauen-Nationalteam mehr Geld zukommen lassen als den Männern.

Ein trauriger Versuch, die Welle der Unterstützung für das Frauenteam zu unterdrücken.
Autor: Molly LevinsonSprecherin USWNT im Rechtsstreit

US-Verbandspräsident Carlos Cordeiro teilte in einem Brief mit, dass die Frauen zwischen 2010 und 2018 insgesamt 34,1 Millionen Dollar an Gehalt und Boni erhalten haben.

Den Männern wurden 26,4 Millionen bezahlt. Darin sind keine Gelder enthalten, die nur Frauen (z.B. für die Gesundheitsversorgung) bekommen. Die Männer seien jedoch beim Umsatz erfolgreicher, so der Verband.

Der offene Brief von Verbandspräsident Carlos Cordeiro

Doch Molly Levinson, Sprecherin des Frauenverbands USWNT im Rechtsstreit, kritisierte das Schreiben. Sie nannte es «einen traurigen Versuch, die Welle der Unterstützung für das Frauenteam zu unterdrücken». Die Zahlen seien falsch, die Vergleiche würden hinken.

Antwort von Molly Levinson, Vertreterin von USWNT

Die Teams waren unterschiedlich erfolgreich: Während die Frauen 2011 den WM-Final erreichten und 2015 Weltmeisterinnen wurden, schafften es die Männer nur 2014 an die WM.

Rapinoes Reaktion: Ein müdes Augenrollen

Legende: Video Die USA bezwingen die Niederlande im Endspiel abspielen. Laufzeit 01:02 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 07.07.2019.

14 Kommentare

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  • Kommentar von victor witschi  (Witschi)
    Ahhh...das altbekannte Neandertaler Argument:-)
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  • Kommentar von Dominik Kessler  (dominikk)
    Wer auch immer nun mehr verdiente, beide Parteien hatten mehr als genug. Ich denke damit kann man überleben, insbesondere da die Nationalsmannschaft nicht einmal der Hauptberuf ist...
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  • Kommentar von Stefan Trasser  (chiggifan)
    Letztlich muss man doch schauen, wie viel Umsatz pro Spiel gemacht wird (mit Zuschauern und Fernsehrechten) und dann entsprechend die Sportler bezahlen.
    Wenn wir nicht im 2019 leben würden, wo alle sinnlos rummotzen ohne das Hirn einzuschalten, dann müsste man sowas gar nicht erklären. Es geht dabei auch nicht darum, ob da Männer oder Frauen auf dem Fussballplatz stehen. Es geht darum, wie teuer ein Produkt verkauft werden kann.
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