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Profi-Verträge im Schweizer Frauen-Fussball (Seraina Degen)
abspielen. Laufzeit 02:09 Minuten.
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Profis im Frauen-Fussball Profi-Vertrag? Ja. Profi-Leben? Unmöglich.

Im Schweizer Frauen-Fussball werden vermehrt Profi-Kontrakte aufgesetzt. Weshalb der Begriff irreführend ist.

Martina Moser, Routinierin bei den Frauen des FC Zürich ist Fussball-Profi. Das heisst: «Ich habe einen sogenannten Profi-Vertrag, fühle mich aber nicht als Profi. Ich arbeite den ganzen Tag und gehe dann um 18:30 Uhr ins Training.» Sie ist eine von 3 Zürcher Spielerinnen mit professionellem Arbeitsverhältnis.

Marion Daube, Geschäftsführerin FCZ-Frauen, stösst sich an der Bezeichnung: «Profi ist für mich, wer vom Sport leben kann.» Vom Fussballspielen leben? Eine Illusion in der Women's Super League. Als Profi gilt bereits, wer pro Monat mindestens 500 Franken verdient. Und so bleibt der Frauenfussball in der Schweiz für Moser und Co. vor allem eins: «Eine sehr grosse Leidenschaft.»

Welche Vorteile diese Verträge den Klubs bringen und wieso es zugleich ein strategischer Ansatz ist und Moser eine Verfechterin dieser Kontrakte ist, erfahren Sie im Audio-Beitrag oben.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Tobias Koller  (Tobias K.)
    Warum schauen Frauen keinen Frauenfussball? Dann würden Werbegelder fliessen etc. Mögen Frauen Frauen nicht?
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  • Kommentar von Hans Anreiner  (Hans.Anreiner)
    Es tut mir richtig leid für die Fussballerinnen, aber in der Schweiz ist einfach kein genügend grosses Interesse vorhanden. Wenn keine Medien und Einschaltquoten generiert werden können, keine 10'000 Fans vor Ort sind, dann wird kein Geld fliessen. Aufwand/Ertrag stehen somit in keinem Verhältnis!
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    1. Antwort von Rolf Wysshaar  (Seeländer)
      Naja, das mit den Fans... dann wäres bei den Männern gerade noch YB, Basel und SG. Einschaltquoten auch nur in der NLA, aber kassiert wird trotzdem sehr weit hinunter, 6. höchste Liga oder noch tiefer.
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  • Kommentar von Konrad Koriander  (KKK)
    Sich "Profi Fussballer" zu nennen, wenn man nicht einmal ansatzweise mit Junioren der Jungs/Männer mithalten kann (die übrigens gar keinen Lohn erhalten) ist ziemlich erbärmlich und lächerlich.
    Wann hört dieser Trend endlich auf, dass man Frauen und Männer beim Sport trennt? Es gibt viele Männer, die von Natur aus kleiner sind, wenig Testosteron haben, kaum Muskeln aufbauen können, und die würden nicht auf die Idee kommen, eine eigene Gruppe zu machen.
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    1. Antwort von Amiel Schweizer  (is_lit)
      Selten eine so hohle Aussage gehört. Es ist nun mal von dem menschlichen Physiologie so das Männer stärker sind und so anders Fussball spielen. Deshalb haben auch B-Junioren eine Vorteil gegenüber Frauen im Fussball, weil sie einfach physisch überlegen sind. Darum werden Frauen und Männer im Fussball getrennt, durchaus können Frauen auch Fussball spielen. Oder sollten ihrer Meinung nach weibliche Leichtathleten aufhören, weil sie evlt nicht gegen einen U18 Leichtathlet gewinnen können?
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    2. Antwort von Konrad Koriander  (KKK)
      @Amiel Schweizer

      Sie haben meinen Kommentar nicht wirklich begriffen. Natürlich können Frauen Fussball spielen. Aber sich Profi zu nennen wenn man als Schweizer Nati Team gegen eine Gruppe von 14-15 Jährigen verliert die noch in der Pubertät sind und sich über den Lohn zu beschweren ist einfach lächerlich.
      Es gibt auch körperlich sehr kleine Männer die mit wesentlich grösseren mithalten können, schauen Sie zbsp. Messi an. Alles eine Frage der Technik.
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