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Legende: Video Australien - Brasilien: Die Highlights abspielen. Laufzeit 01:22 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 13.06.2019.
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Ref Staubli mehrfach gefordert Australien mit spektakulärer Wende gegen Brasilien

Die Australierinnen drehen an der Frauen-WM gegen Brasilien einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg.

Bei der Partie zwischen Brasilien und Australien in der Gruppe C an der WM in Frankreich hatte Esther Staubli ihren ersten Auftritt. Und es wurde ihr nicht leicht gemacht. Die Schweizer Schiedsrichterin hatte gleich mehrere knifflige Entscheidungen zu treffen:

  • Nach einem Rencontre im brasilianischen Strafraum in der 20. Minute meldete sich der VAR, nachdem Staubli auf Abstoss entschieden hatte. Weil dem Zweikampf ein Handspiel vorausgegangen war, musste Staubli ihre Entscheidung nicht revidieren.
  • Ein Penaltypfiff zugunsten der Brasilianerinnen wurde vom VAR bestätigt, ohne dass Staubli die Bilder konsultieren musste (27.). Marta verwandelte souverän zur 1:0-Führung. Damit avancierte sie zur ersten Spielerin, die an 5 Endrunden erfolgreich war.
  • Beim Eigentor von Monica zum 3:2 für die Australierinnen (66.) stand Captain Samantha Kerr im Abseits. Staubli gab erst den Treffer, schaute sich die Szene noch einmal am Monitor an und blieb dann bei ihrer Entscheidung.

Die Schweizer Schiedsrichterin Esther Staubli (rechts) an der Frauen-WM in Frankreich
Legende: Musste mehrfach den VAR konsultieren Die Schweizer Schiedsrichterin Esther Staubli (rechts). imago images

Das Eigentor bildete die Krönung der Aufholjagd der Australierinnen, die bis zur 38. Minute mit 0:2 in Rückstand geraten waren. Caitlin Foord kurz vor der Pause und Chloe Logarzo nach knapp einer Stunde brachten die «Aussies» wieder heran.

Damit avanciert Australien zum Angstgegner der Südamerikanerinnen. Schon vor 4 Jahren an der WM in Kanada waren sie an den Australierinnen im Achtelfinal gescheitert (0:1).

China mit Mini-Sieg

Im 2. Spiel des Abends feierte China in der Gruppe B gegen Südafrika einen 1:0-Minisieg. Den goldenen Treffer für die Asiatinnen erzielte Ying Li nach 40 Minuten. Im letzten Gruppenspiel trifft China auf Spanien, während die Südafrikanerinnen es noch mit den verlustpunktlosen und vorzeitig für die Achtelfinals qualifizierten Deutschen zu tun bekommen.

Frauen-WM live auf RTS und EBU-Plattform

Neben SRF zeigen auch Radio Télévision Suisse (RTS) – auf RTS Deux sowie auf rts.ch/sport, Link öffnet in einem neuen Fenster und in der RTS Sport App – und Radiotelevisione Svizzera (RSI) – auf RSI LA 2 sowie auf rsi.ch/sport, Link öffnet in einem neuen Fenster und in der RSI Sport App – Livespiele der FIFA Frauen-WM. Jene WM-Spiele, die SRF, RTS und RSI nicht live übertragen, macht die European Broadcasting Union (EBU) für die Schweizer Fussballfans via die Onlineplattform https://football.eurovisionsports.tv/, Link öffnet in einem neuen Fenster zugänglich.

Sendebezug: Livestream auf der SRF Sport App, 12.06.2019, 18:00 Uhr.

8 Kommentare

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  • Kommentar von Ruedi Matter  (Admin)
    Das 3:2 war irregulär.
    Die Abseitsregel sagt: "Abseits ist, wenn der sich im Abseits befindende Spieler den Gegner beeinflusst."
    Die Verteidigerin hat versucht den Ball zu klären, da Sie wusste, dass hinter ihr die Stürmerin steht (welche klar im Abseits war). Aufgrund dieser Tatsache ist das Tor irregulär.
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    1. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      Bei der Ballabgabe sind Monica (21) und Sousa (14) nicht gleichzeitig im Bild. Es ist aufgrund der Bilder in der Zusammenfassung also nicht möglich zu sagen, dass Kerr (20) sich im Offside befunden hat. Das sie aktiv ins Spiel eingreift, sehe ich aber auch so.
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    2. Antwort von Luca Oberholzer  (Luca Oberholzer)
      Der gesunde Menschenverstand würde das einem so sagen, nach aktueller Regel allerdings ist das noch kein strafbares Abseits.

      Und finden Sie es nicht etwas vermessen, von einem irregulären Tor zu reden, obwohl mit Staubli und VAR Dankert zwei Schiedsrichter die Szene angeschaut haben, die bestimmt ein noch etwas besseres Regelverständnis haben als Sie? ;-)
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    3. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Gebauer, das Spiel wurde im ZDF live übertragen und die Szene mehrmals wiederholt. Man konnte deutlich sehen, dass die Angreiferin bei Ballabgabe im Abseits war. Bezüglich Regelauslegung schliesse ich mich der Meinung von Ihnen und Herrn Matter an. Aber dies ist wieder einmal eine Frage der Einschätzung durch die Schiedsrichterin. Interessanterweise äusserte sich der ZDF-Reporter erst nach dem definitiven Entscheid, dass dieser "vollkommen" richtig sei. Vorher sagte er gar nichts dazu.
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    4. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Oberholzer, gerade dass VAR und Schiri die Szene mehrmals angeschaut und längere Zeit diskutiert haben, bevor definitiv entschieden wurde, zeigt doch, dass es ein knapper Entscheid "auf der Kippe" war. Es ist deshalb vielleicht falsch, den Entscheid als irregulär zu bezeichnen, aber sicher nicht vermessen. Immerhin bewegte sich die Angreiferin dorthin, wo der Ball geflogen wäre, wenn die Verteidigerin ihn nicht mit dem Kopf aus dieser Flugbahn gebracht hätte. Aktives Eingreifen oder nicht?
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    5. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      Das Spiel habe ich leider nicht live gesehen, sondern nur die obige Zusammenfassung. Grundsätzlich ist es eine spannende, regeltechnische Frage, ob hier ein Abseits vorliegt. Fakt ist aber auch, dass das für die Schiedsrichterassistentin schwierig zu beurteilen ist und offenbar auch mit dem VAR manchmal kein eindeutiges Urteil gefällt werden kann. Zudem muss man auch den Schiedsrichtern/innen Fehler zugestehen. Fehlentscheide sind ein Teil des Fussballs.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Beim 3:2 Eigentor von Brasilien hat die Australierin den Ball "nicht berührt" somit Spiel das Offside keine Rolle!
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    1. Antwort von Thierry Gerber  (klarer & nachvollziehbarer Kommentar)
      Ist das tatsächlich so, dass wenn der Ball nicht berührt wird, der Abseitspfiff ausbleibt? Die sich im Offside befindende Spielerin greift ja klar in die Aktion ein und verwirrt so die Abwehr.... hmmm.
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