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Zusammenfassung Schweiz – Italien
Aus Sport-Clip vom 12.04.2022.
abspielen. Laufzeit 4 Minuten 4 Sekunden.
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0:1-Niederlage gegen Italien Schweiz verliert direktes WM-Ticket aus den Augen

  • Die Schweizer Frauen-Nati muss sich in der Qualifikation für die WM 2023 Italien mit 0:1 geschlagen geben.
  • Das entscheidende Tor kassiert die Schweiz in der 82. Minute nach einem direkt verwandelten Freistoss.
  • Italien stösst die Schweiz in der Gruppe G damit von Rang 1.

Lange sah es so aus, als würde die Schweiz dem Dauerdruck der Italienerinnen standhalten können. Ein Handspiel der eingewechselten Sandy Maendly kurz vor der Strafraumgrenze sollte diesem Vorhaben jedoch ein Ende bereiten. Den fälligen Freistoss verwandelte Christiana Girelli in der 82. Minute nämlich direkt zum 0:1-Schlussstand ins Netz.

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Girelli schiesst Italien zum Sieg
Aus Sport-Clip vom 12.04.2022.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 31 Sekunden.

Der Gedanke, dass die Tabellenführung mit einem 0:0 hätte verteidigt werden können, schien die Schweizerinnen zu lähmen. Zu passiv trat das Team von Trainer Nils Nielsen vor der Rekordkulisse von 6281 Zuschauern in Thun über weite Strecken auf. Nach der ersten Niederlage in der laufenden Kampagne muss die SFV-Auswahl bei zwei ausstehenden Spielen die Tabellenführung und damit den Platz für die direkte WM-Quali an Italien abgeben.

Maritz steht im Abseits

Schon in der 1. Halbzeit hatten die Schweizerinnen das Zepter mehrheitlich den Italienerinnen überlassen müssen. Gegen die defensiv gut stehende Schweiz wurde es vor Gaëlle Thalmann in den ersten 45 Minuten aber selten wirklich gefährlich. Die besten Chancen gingen in der 1. Halbzeit nämlich auf das Konto der Schweizerinnen.

Während das vermeintliche 1:0 in der 11. Minute von Noëlle Maritz aber wegen einer knappen Abseitsposition aberkannt wurde, war Laura Giuliani im Italien-Tor beim Abschluss von Ana-Maria Crnogorcevic von der Strafraumgrenze zur Stelle.

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Crnogorcevic findet ihre Meisterin in Giuliani
Aus Sport-Clip vom 12.04.2022.
abspielen. Laufzeit 27 Sekunden.

So geht's weiter

Im September stehen für die Schweiz die zwei letzten Qualifikationspartien auf dem Programm. Am 2. September ist das Team auswärts in Kroatien gefordert, vier Tage später ist das Schlusslicht aus Moldawien zu Gast. Will sich die SFV-Auswahl direkt für die WM in Australien und Neuseeland qualifizieren, ist sie auf einen Ausrutscher von Italien angewiesen. Beendet sie die Gruppe auf Rang 2, muss sie den Umweg über die Playoffs nehmen (3.-11. Oktober 2022).

SRF zwei, sportlive, 12.04.2022, 17:25 Uhr;

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37 Kommentare

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  • Kommentar von Michel Nötzli  (micheli-9)
    Wieder einmal ein Tor, bei dem man sagen muss: Jeder durchschnittliche C-Junioren-Goalie würde so ein Schuss halten. Warum schaffen es Torhüterinnen nicht, diese Bälle zu halten, richtig abzuspringen, nicht nur 20cm über dem Rasen. Wäre ich eine Stürmerin, einfach immer hoch oder halbhoch etwa 1,5m links oder rechts von der Mitte und der Ball ist drin zu 95%. Vor allem die hohen Bälle, da haben Frauengoalies riesige Defizite.
  • Kommentar von Marcello Sigrist  (Marsig)
    Was für eine grottenschlechte Leistung. Die Mannschaft war nicht wieder zu erkennen. Unter Martina Voss hatten wir eine offensiv orientierte Mannschaft, die uns viele Tore und gute Spiele bescherte. Im Vorfeld der Partie äusserte sich eine Spielerin mit den Worten: wir werden nicht auf Unentschieden spielen, das wollen und können wir gar nicht über 90-95 Min. Aber genau dies ist passiert. Das Mittelfeld total dem Gegner überlassen. Man sollte nie zu lange die gleiche Mannschaft trainieren.
  • Kommentar von Walter Meier  (meiwa)
    Die Mannschaft muss sich selber an der Nase nehmen. Es genügt nicht, nur die letzten 10 Minuten nach vorne zu spielen. Der Trainer hätte wissen müssen, dass man kaum ein 0 : 0 über die ganze Spieldistanz bringen kann. Der Angriff wäre die bessere Waffe gewesen.