Zum Inhalt springen

Header

Video
Zusammenfassung Rumänien-Schweiz
Aus Sport-Clip vom 27.10.2020.
abspielen
Inhalt

EM-Quali zum Greifen nahe Schweizerinnen erfüllen Pflicht in Rumänien

Mit einem ungefährdeten 2:0-Erfolg bei den Rumäninnen feiert die Schweiz in der EM-Quali den 6. Sieg im 7. Spiel.

Das Schweizer Nationalteam der Frauen befindet sich weiter auf Kurs in Richtung EM 2022 in England. Die Frauschaft von Trainer Nils Nielsen feierte mit dem 2:0 in Rumänien den 6. Sieg im 7. Spiel.

Die Weichen wurden in Mogosoaia nach 28 Minuten auf Sieg gestellt: Von Géraldine Reuteler ideal lanciert, blieb Coumba Sow cool und lupfte das Leder aus kurzer Distanz in die linke Ecke zum 1:0. Für die Cousine von Nati-Akteur Djibril Sow war es der 2. Treffer im Schweizer Dress. Keine Minute vorher war Fabienne Humm nach schöner Vorarbeit der in Halbzeit 1 auffälligen Ramona Bachmann per Kopf gescheitert. Es war dies nach einer Startphase ohne richtige Torchance der erste Aufreger der Partie gewesen.

Video
Die Stimmen zum Sieg der Schweizerinnen
Aus Sport-Clip vom 27.10.2020.
abspielen

Ohne Probleme und ohne Glanz

In Bedrängnis gerieten die Schweizerinnen, die im Hinspiel die Rumäninnen 6:0 niedergekantert hatten, kaum jemals. Das ist auch erwähnenswert hinsichtlich der Tatsache, dass in der Defensive mit Rahel Kiwic, Viola Calligaris, Noëlle Maritz und Luana Bühler ein Stamm-Quartett fehlte. Doch Lia Wälti, gelernte Mittelfeldspielerin, orchestrierte die Abwehr wie beim 2:1 gegen Belgien tadellos.

Nach einigen verpassten Gelegenheiten durch Reuteler (68.) und die eingewechselte Alisha Lehmann (69.) sorgte Ana-Maria Crnogorcevic für die Vorentscheidung: Die Nati-Rekordtorschützin (60 Tore) netzte in der 79. Minute nach einer Eckball-Variante ein.

Video
Die Tore der Schweizerinnen
Aus Sport-Clip vom 27.10.2020.
abspielen

Noch ein Punkt fehlt

Damit würde den Schweizerinnen zur sicheren EM-Qualifikation ein Remis in der abschliessenden Partie am 1. Dezember in Belgien reichen, um sich den Gruppensieg zu sichern. Selbst bei einer Niederlage wäre noch nichts verloren: Die besten 3 Gruppenzweiten qualifizieren sich ebenfalls direkt für die Endrunde, die anderen 6 bestreiten ein Playoff um 3 weitere Plätze. Die Belgierinnen bleiben an der Schweiz dank eines 9:0-Kantersiegs in Litauen dran.

SRF zwei, sportlive, 27.10.2020, 16:20 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von Dorothee Meili  (DoX.98)
    Danke Frauen: es war ein Super-Spiel vom ganzen Team: meine Meinung anders als die der "Begleitenden aus dem StudioZH", die zu viel Licht und Schatten gesehen haben. Mir hat's gefallen. Bitte holt auch noch den letzten Punkt! wobei... Daumen drücken.
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Ja Daniel Schulz, wer im Deutsch In bleiben will, sollte ab und zu in den Duden schauen!
  • Kommentar von daniel schulz  (Alfonso)
    "Die Frauschaft"... euer Ernst?
    1. Antwort von Redaktion SRF Sport (SRF)
      @daniel schulz Unser voller Ernst. Und jener des Dudens. Er definiert die Frauschaft als «aus weiblichen Mitgliedern bestehendes Team». Was hier fraglos zutrifft. Sportliche Grüsse
    2. Antwort von Renato Zito  (nachdenker04)
      Der Verein Deutsche Sprache hat auch schon an Behörden und Politik appellier, dem Gender-Unfug ein Ende zu setzen... Machen wir doch weiter so: Sie ist nicht unser Gast, sondern unsere Gästin... usw. Die "Frauen Fussballnationalmannschaft" würde ja auch gehen. Ob das nun ein Tor für SRF oder eher ein Eigentor war, sei dahingestellt...
    3. Antwort von Fridolin Rolfö  (F.Rolfö)
      Der gleiche Kommentator würde im Biathlon niemals sagen, Lena Häcki sei in der Biathlon Nationalfrauschaft. Da misst er mit unterschiedlichen Ellen.