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Frauen-Nati vor der Barrage Abschied, Rückkehr und Premiere gegen Belgien

Nach zwei vergebenen Matchbällen kämpft die Schweizer Frauen-Nati ab Freitag gegen Belgien um das Ticket für die WM 2019.

Trainerin Martina Voss-Tecklenburg mit Lara Dickenmann im Spiel gegen Schottland.
Legende: Letzte Anweisungen Richtung WM 2019? Trainerin Martina Voss-Tecklenburg mit Lara Dickenmann im Spiel gegen Schottland. Freshfocus

Die Schweizer Frauen-Nati hat in den beiden letzten Qualifikationsspielen das direkte Ticket für die WM 2019 in Frankreich verpasst. In den Partien gegen Schottland (1:2) und Polen (0:0) resultierte nur 1 Punkt. Nur ein erzieltes Tor mehr in einem der beiden Spiele hätte zur direkten Quali gereicht.

Nun folgt gegen Belgien die nächste Chance: In der Barrage geht es zwischen vier Teams (neben der Schweiz und Belgien auch die Niederlande und Dänemark) noch um einen Platz am Finalturnier im kommenden Sommer. Wir haben vor dem Hinspiel in Belgien mit 3 Vertreterinnen der Frauen-Nati gesprochen.

Martina Voss-Tecklenburg: Die Trainerin vor dem Abschied

Für die Erfolgstrainerin der Schweizer Frauen geht die Zeit mit der Nati nach den Barrage-Spielen zu Ende. Seit 2012 coachte die 50-jährige Duisburgerin die Schweiz. Nun wechselt sie als Nachfolgerin von Horst Hrubesch zur deutschen Nationalmannschaft.

Voss-Tecklenburg spielt die persönliche Bedeutung ihrer letzten Spiele herunter, für die Schweiz wäre eine Qualifikation für Frankreich 2019 jedoch extrem wichtig: «Jedes grosse Turnier bringt eine Nation und ein Team weiter. Und natürlich wollen wir dabei sein», so Voss-Tecklenburg.

Lia Wälti: Die Leistungsträgerin vor der Rückkehr

Nach einer gelben Karte in Schottland musste Mittelfeldspielerin Lia Wälti auf das entscheidende Gruppenspiel gegen Polen verzichten – und wurde schmerzlich vermisst. Gegen die Belgierinnen ist die Emmentalerin in Diensten der Arsenal Ladies nun wieder mit von der Partie.

Wälti ist selbstredend bis in die Haarspitzen motiviert. «Ich war vor allem hässig, dass wir es gegen Schottland nicht geschafft haben. Wir könnten jetzt zum zweiten Mal in Serie an eine WM – das muss Motivation genug sein», so die 25-Jährige.

Malin Gut: Die Debütantin vor der Premiere

Eine besondere Bedeutung hat die Barrage gegen Belgien für Malin Gut: Die 18-jährige Aargauerin steht zum ersten Mal im Aufgebot der Schweizer Frauen-Nati. «Es ist etwas Mega-spezielles», freut sich die Mittelfeldspielerin vom FC Zürich.

Ob sie zu Einsätzen kommen wird, weiss Gut noch nicht: «Ich konzentriere mich jetzt auf die ersten Eindrücke, die ersten Trainings und muss sehen, was meine Rolle ist. Alles andere entscheidet dann die Trainerin.»

Live-Hinweis

Verfolgen Sie das Barrage-Hinspiel zwischen Belgien und der Schweiz am Freitag ab 20:20 Uhr live auf SRF info oder im Live-Ticker in der Sport App.

Sendebezug: SRF zwei, sportflash, 02.10.2018, 20:00 Uhr

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