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Nach 0:0 in Polen Frauen-Nati muss Umweg über Barrage nehmen

Legende: Video Zusammenfassung Polen-Schweiz abspielen. Laufzeit 02:04 Minuten.
Aus sportaktuell vom 04.09.2018.
  • Im letzten Spiel der Qualifikation für die WM 2019 in Frankreich kommt die Schweiz nicht über ein 0:0 hinaus.
  • Weil die Schottinnen gleichzeitig Albanien mit 2:1 bezwingen, ziehen sie noch am Team von Martina Voss-Tecklenburg vorbei und schaffen den Sprung an die Endrunde.
  • Als einer der besten 4 Gruppenzweiten steht die Schweiz in den Playoffs, wo aber nur noch ein zusätzliches Ticket zu vergeben ist.

Nach einem Traumstart mit 18 Punkten aus den ersten 6 Partien verspielt die Schweiz tatsächlich noch die schon sicher geglaubte Teilnahme an der WM – zumindest vorerst.

Pech und Unvermögen im Abschluss

Es war nicht so, dass die Chancen auf den benötigten Dreier in Mielec gefehlt hätten. Doch die Schweizerinnen vermochten deutlich mehr Spielanteile in der 2. Halbzeit nicht in Tore umzumünzen. Besonders 4 Szenen liessen sie verzweifeln:

  • 48. Minute: Ana Maria Crnogorcevic, die nach der Pause neben Lara Dickenmann stürmt, scheitert an der polnischen Hüterin Anna Szymanska.
  • 59. Minute: Ramona Bachmann fasst sich nach schönem Dribbling aus der zweiten Reihe ein Herz, Szymanska kann aber parieren.
  • 69. Minute: Wieder ist es Bachmann, die scheitert. Nach einem Querpass der wirbligen Crnogorcevic nimmt die 27-Jährige den Ball gekonnt an, bringt ihn dann aber nicht an der eingewechselten polnischen Torfrau Katarzyna Kiedrzynek vorbei.
  • 72. Minute: Alisha Lehmann stiehlt sich auf der linken Seite davon und findet eine gute Abschlussposition vor, gerät aber bei ihrem Schuss in Rücklage und zielt zu hoch.
Legende: Video Schweizerinnen sündigen im Abschluss abspielen. Laufzeit 00:56 Minuten.
Aus sportlive vom 04.09.2018.

In der ersten Halbzeit hatten die Schweizerinnen noch deutlich zaghafter agiert. Kurz vor der Pause war ihnen gar viel Glück beschieden, als Dominika Grabowska nach einem Querpass das offene Tor von Gaëlle Thalmann verfehlte.

Legende: Video Polin Grabowska vergibt sichere Führung abspielen. Laufzeit 00:12 Minuten.
Aus sportlive vom 04.09.2018.

Nun gegen Belgien, Dänemark oder die Niederlande

Die weiteren Teilnehmer in der zweiteiligen Barrage sind Belgien, Dänemark und die Europameisterinnen aus der Niederlande, die den Gruppensieg mit einem 1:2 gegen Norwegen ebenfalls im letzten Spiel noch aus der Hand gaben.

Die Auslosung findet am Freitag statt. Hin- und Rückspiele gehen im Oktober über die Bühne. Die beiden Siegerteams machen dann im November in einer weiteren Runde den letzten europäischen WM-Teilnehmer aus.

Die Endrunde mit 24 Teams findet dann vom 7. Juni bis 7. Juli 2019 in Frankreich statt.

Sendebezug: Kommentierter Live-Stream auf srf.ch/sport, 16:50 Uhr, 04.09.2018

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