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Niederlage in Utrecht WM für Schweizerinnen in weite Ferne gerückt

Die Frauen-Nati verliert das WM-Barrage-Hinspiel in den Niederlanden 0:3 und braucht im Rückspiel ein kleines Wunder.

Legende: Video Zusammenfassung Niederlande-Schweiz abspielen. Laufzeit 02:19 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 09.11.2018.

15 Minuten lang konnte die Schweiz das Geschehen in Utrecht ausgeglichen gestalten. Dann übernahmen die favorisierten Niederländerinnen das Spieldiktat. Die gut organisierte Schweizer Defensive liess aber wenig zu, viele klare Chancen konnten sich die Niederländerinnen in der 1. Hälfte nicht erspielen.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die «Oranjevrouwen» den Druck und gingen durch einen platzierten Freistoss von Sherida Spitse verdient in Führung. Auch nach dem 1:0 gaben die Niederländerinnen den Ton an, das Spiel fand praktisch ausschliesslich in der Schweizer Platzhälfte statt.

Legende: Video Das Prachtstor von Spitse abspielen. Laufzeit 00:21 Minuten.
Aus sportlive vom 09.11.2018.

Der orange Dauerdruck wurde in der Schlussphase belohnt. Nach einem Ballverlust von Géraldine Reuteler erhöhte Lieke Martens auf 2:0 (70.), 10 Minuten später sorgte Vivianne Miedema aus kurzer Distanz für den Schlusspunkt für die nun in allen Belangen überlegenen Gastgeberinnen.

Teamleaderinnen schmerzlich vermisst

Die Schweiz konnte in der Offensive gegen den Europameister keine Akzente setzen. Die Absenzen der beiden Teamleaderinnen Lara Dickenmann (Kreuzbandriss) und Ramona Bachmann (Sperre) wogen beim Team vom Martina Voss-Tecklenburg zu schwer.

Bachmann wird im Rückspiel am Dienstag (19:00 Uhr live SRF zwei) wieder auflaufen können. In Schaffhausen braucht die Nati gleichwohl ein kleines «Fussball-Wunder», um die schwere Hypothek aus dem Hinspiel von Utrecht gegen diese ungemein starke niederländische Equipe wettmachen zu können. Die WM 2019 in Frankreich ist für die Schweiz in weite Ferne gerückt.

15 Kommentare

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  • Kommentar von Marc Wyss (Marc Lenz)
    Die WM-Quali hätte man in der Gruppen-Phase schaffen können und müssen. Da muss sich auch die hochgelobte Trainerin Voss-Tecklenburg eingestehen, dass sie es versäumt hat, das Team bei den letzten beiden Gruppenspielen richtig einzustellen. Dort ist man schwach aufgetreten und jetzt folgt die Quittung! Kein toller Abschied vom Team für die Trainerin.
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  • Kommentar von Heinz Jost (bikeforfun)
    Prachtstor von Spitze? Freistoss geschossen mit Innenrist aus so einer Distanz in die Torwartecke mit guter Sicht muss nicht nur eine Nationalmannschaftstorhüterin, sondern auch schon ein Juniorentorwart halten.
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  • Kommentar von Armin Meile (MrMele)
    Es ist definitiv so, dass die Schweizerinnen die Qualifikation in der Gruppenphase verspielt haben. Schottland + Polen sind definitiv schwächer als die Niederlande (und Polen sicher auch schwächer als Belgien) einzustufen. Wenn man die Schweizer Brille auszieht, muss man ganz einfach anerkennen, dass das Team gestern völlig chancenlos war. Sobald die Holländerinnen einen Zacken zulegten, war die Schweizer Abwehr zu langsam und gegen vorne fehlte jegliche Präzision. Schade, ist die Spannung weg.
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