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Stimmen zum 6:1 gegen Malta Durch die «variable Offensive» zum «besten Spiel unter Navarro»

Die Schweizerinnen zeigen sich nach dem deutlichen Sieg durchwegs zufrieden und hoffen auf Losglück in den Playoffs.

Die Schweiz hat sich dank dem deutlichen 6:1-Erfolg gegen Malta bei der Stadioneröffnung in Lugano zwar den Gruppensieg in der WM-Qualifikation gesichert, doch der Weg zur Endrunde ist noch lang. Auf dem Weg nach Brasilien muss die Nati noch mindestens 2 Playoff-Runden überstehen. Nach dem bislang überzeugendsten Auftritt in der laufenden Kampagne blickten auch die Schweizerinnen schon auf die nächste Phase.

«Wir nehmen das gute Gefühl mit in die Off-Season und freuen uns auf die Playoffs», sagte Aurélie Csillag kurz nach dem Schlusspfiff. Captain Lia Wälti rief derweil noch das abschliessende Gruppenspiel in Erinnerung: «Wir haben uns gesagt: Jeder Punkt zählt, jedes Tor zählt. Wir wollen am Dienstag in Nordirland nochmals überzeugend gewinnen, dann haben wir alles gemacht, was in unserer Macht liegt.»

Hoffen auf Losglück

Aber die 33-Jährige ist sich auch bewusst: «Wir brauchen sicher auch noch etwas Losglück.» Die Schweiz könnte in der letzten Playoff-Runde nämlich auch auf Weltmeister Spanien oder Europameister England treffen.

Wir haben uns in den ersten Spielen unter Navarro phasenweise sehr schwer getan
Autor: Lia Wälti

Wälti stimmte auch der Einschätzung von SRF-Kommentator Calvin Stettler und Expertin Rachel Rinast zu, dass die Partie gegen Malta das bislang beste Spiel unter Trainer Rafel Navarro gewesen sei: «Wir haben uns in den ersten Spielen unter ihm phasenweise sehr schwer getan. Heute waren wir vor allem im Offensiv-Drittel sehr gut und hatten von der ersten Minute an einen extremen Zug aufs Tor.»

Variable Offensive

Durch viele Tiefenläufe und Bewegung sei man variabel gewesen und zu vielen Chancen gekommen. Dies habe ihr besonders gut gefallen. Navarro selbst sagte: «Ich sah genau das Team, das ich sehen will. Wir haben über 90 Minuten durchgehend gepusht.» Man sei in einem Prozess und verbessere sich immer weiter. «Wir sind nicht von einer Spielerin abhängig und haben viele potenzielle Torschützinnen», lobte er zudem die Qualität des gesamten Kaders.

Noch etwas euphorischer formulierte es Csillag: «Das war genau das, was wir uns vorgenommen hatten. Wir wollten viele Tore schiessen und einfach Spass haben. Dies konnten wir direkt so umsetzen.»

Verpasster Hattrick nervt Xhemaili

Auch Doppeltorschützin Riola Xhemaili zeigte sich mit dem Schweizer Auftritt vollends zufrieden – zumindest fast: «Heute hat jede Einzelne einen super Match gespielt. Einzig über den verschossenen Penalty nerve ich mich ein bisschen, sehr sogar.» Auch Wälti räumte ein: «Wir hätten noch das ein oder andere Tor mehr schiessen können.» Dies wolle man nun am Dienstag in Nordirland nachholen.

WM-Qualifikation

SRF zwei, sportlive, 5.6.2026, 19:10 Uhr ; 

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