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WM-Quali der Frauen Die Schweiz müht sich in Nordirland zum 2:1-Sieg

  • Die Schweizer Frauen-Nati gewinnt ihr letztes Gruppenspiel in der WM-Quali in Nordirland ohne zu glänzen mit 2:1.
  • Entscheidende Spielerin in Lurgan ist Géraldine Reuteler mit zwei Skorerpunkten vor der Pause.
  • Weil Finnland in der Gruppe 3 Portugal schlägt, ist die Nati (Gruppe 2) in der Liga B der Nations League mit 16 Punkten aus sechs Partien die beste Gruppensiegerin.

«Vier oder fünf Wechsel» hatte Nati-Coach Rafel Navarro gegenüber dem Malta-Spiel (6:1) angekündigt – und der spanische Übungsleiter der Schweizerinnen hielt Wort. Er änderte seine Startformation gleich auf fünf Positionen. Keeperin Livia Peng sowie Nadine Riesen, Aurélie Csillag, Riola Xhemaili und Sydney Schertenleib wurden durch Elvira Herzog, Julia Stierli, Leila Wandeler, Smilla Vallotto und Lia Kamber ersetzt.

Eine, die wie schon am Freitag beginnen durfte, war Géraldine Reuteler. Und das war gut so. Die 27-Jährige, die Frankfurt mit noch unbekanntem Ziel verlässt, war die beste Spielerin auf dem Platz. Wenig überraschend hatte Reuteler bei den entscheidenden Aktionen vor der Pause ihre Füsse im Spiel:

  • 29. Minute: Wandeler legt den Ball im Strafraum auf Reuteler ab, die aus knapp 16 Metern platziert rechts unten einschiebt. Keeperin Jacqueline Burns ist ohne Abwehrchance.
  • 41. Minute: Reuteler setzt sich auf der rechten Seite an der Grundlinie trickreich durch und passt flach ins Zentrum. Dort lässt Wandeler den Ball durch und Vallotto kann am 2. Pfosten einschieben.

Damit war die Vorentscheidung schon vor der Pause gefallen. Die Nordirinnen blieben auch nach dem Seitenwechsel ein harmloser Gegner. Im Gegensatz zum «Hinspiel» in Lausanne (0:2) glückte ihnen jedoch ein Treffer. Die Sekunden zuvor eingewechselte Emily Cassap bezwang bei ihrem Länderspiel-Debüt Herzog mit einem sehenswerten Weitschuss (85.).

So musste die Schweiz, die eine enttäuschende 2. Halbzeit zeigte, in den Schlussminuten noch etwas zittern. Doch es fielen keine weiteren Tore mehr.

Gute Kunde aus Finnland

Dank den drei Punkten in Lurgan schliesst die Schweiz die Gruppe 2 mit 16 Punkten aus sechs Spielen souverän auf dem 1. Platz ab. Gute Kunde erreichte die Nati auch aus Tampere: Weil Finnland in der Gruppe 3 im Spitzenspiel Portugal 3:1 schlug, ist die Schweiz der beste Gruppensieger in der Liga B der Nations League. Dies könnte allenfalls nützlich sein, sollte die Nati die beiden WM-Playoff-Runden überstehen.

So geht es weiter

Der nächste Fix-Termin für die Schweizerinnen ist der 18. Juni. Dann werden die WM-Playoffs ausgelost. Diese werden im Herbst zwischen dem 7. Oktober und dem 5. Dezember ausgetragen.

WM-Quali

SRF zwei, sportlive, 9.6.26, 18:40 Uhr ; 

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