Zum Inhalt springen
Inhalt

WM-Traum der SFV-Auswahl lebt Schweiz zittert sich gegen Belgien in den Barrage-Final

Legende: Video Zusammenfassung Schweiz - Belgien abspielen. Laufzeit 02:50 Minuten.
Aus sportaktuell vom 09.10.2018.
  • Die Schweiz und Belgien trennen sich im WM-Barrage-Rückspiel in Biel 1:1 (Hinspiel 2:2).
  • Aufgrund der Auswärtstor-Regel qualifizieren sich die Schweizerinnen für den Barrage-Final.
  • Die letzte Hürde auf dem Weg zur WM sind die Niederländerinnen.

Zum Schluss war es eine Zitterpartie, bei der die Schweizerinnen den Schlusspfiff regelrecht herbeisehnten. Dabei hatte es bis eine Viertelstunde vor Schluss überhaupt nicht danach ausgesehen. Eine Unachtsamkeit in der 77. Minute brachte die SFV-Auswahl arg in Bedrängnis. Tina de Caigny nutzte sie eiskalt aus, um für Belgien zum 1:1 auszugleichen.

In den Schlussminuten wurden die Nerven der Schweizerinnen nochmals auf die Probe gestellt. Ein weiterer Treffer der Gäste hätte das Aus bedeutet. Zu einer Topchance kamen die Belgierinnen indes nicht mehr.

Reuteler trifft haargenau

Vor dem Ausgleich hatte das Team von Martina Voss-Tecklenburg alles im Griff gehabt. Von Beginn weg waren es die Schweizerinnen, die auf das Gaspedal drückten. Die Bemühungen fruchteten in der 23. Minute. Nach einer Flanke von Lara Dickenmann blieb Rahel Kiwic mit ihrem Kopfball zwar an einer Gegenspielerin hängen. Den daraus entstandenen Prellball nutzte Géraldine Reuteler allerdings gekonnt, um den Ball per Volley sehenswert unter die Latte zu schiessen.

Legende: Video Reuteler trifft in den Winkel abspielen. Laufzeit 00:34 Minuten.
Aus sportlive vom 09.10.2018.

Mit der Führung im Rücken agierte die Schweiz über weite Strecken souverän, ehe sie durch den späten Ausgleich doch noch ins Wanken geriet. Entsprechend gross war die Erleichterung bei Trainerin und Spielerinnen, als der Schlusspfiff ertönte.

Europameister als letzte Hürde

Somit war es am Ende die Auswärtstor-Regel, die für die Schweizerinnen ausschlaggebend war. Dank zwei Treffern von Alisha Lehmann hatte auswärts ein 2:2 resultiert. Ebendiese Lehmann fehlte der Schweiz im Rückspiel krankheitshalber.

Auf dem Weg zur WM 2019 in Frankreich muss die Schweiz noch eine letzte Hürde nehmen. Im Barrage-Final trifft das Voss-Tecklenburg-Team zwischen dem 5. und 13. November zweimal auf die Niederlande, den amtierenden Europameister.

Sendebezug: SRF zwei/SRF info, sportlive, 09.10.2018, 18:40 Uhr

13 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Reinhard Grunder (Reinhard Grunder)
    Hoffe SRF wird die Spiele gegen Holland auch live übertragen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Philipp Spuhler (phsp)
    Die Frauen spielen mit soooo viiiiiel Leidenschaft und hätten es verdient an der WM 2019 dabei zu sein.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Erich Singer (liliput)
    Ich frage mich wieder weshalb Spiele der Damen-Nati in die Provinz vergeben werden ? Das hat das Frauenteam nicht verdient. Nach zwei Qualifikationen zur WM bez. EM sollte dem Verband endlich klar werden das das Team mehr Anerkennung und Respekt verdient.Das Männerteam wird immer klar bevorzugt obwohl die Leistungen eigentlich identisch sind.Die scheidende Trainerin hat einen Superjob gemacht und es ist an der Zeit das der SFV dieses Team endlich ernst nimmt und unterstützt ohne Wenn und Aber!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Rolf Wysshaar (Seeländer)
      Es sind ja scheinbar gerade Fans wieSie die das Team nicht unterstützen. In Biel hats eine Top-Infrastruktur und mit Magglingen ist alles vorhanden was es braucht. Die Zuschauerzahlen sind etwa doppelt so hoch wie vor Biel, das ihr Heimstadion ist, wo auch die Mädchenakademie ist. Zentral zwischen Lausanne, Basel, Luzern und Zürich. Wollen Sie etwa in der Fussballlprovinz ZH spielen, wo selbst SL-Klubs nur auf 3000-4000 Zuschauer kommen, an einem Wochenende?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Herr Singer, wie wollen Sie die Leistungen der Damennati und der Herrennati vergleichen? Wenn Sie die Weltrangliste nehmen, sind die Herren seit Jahren deutlich weiter vorne platziert und haben schon gegen Topnationen gewonnen, was den Damen bisher nicht so gelungen ist. Ausserdem unterstützt der SFV auch das Frauenteam sehr gut. So hat man z.B. wieder einen Toptrainer verpflichtet. Und schliesslich: In welchem Stadion soll die Frauennati spielen, und kämen dann wirklich mehr Zuschauende?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen