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Bayern München gewinnt zum 2. Mal die Klub-WM
Aus Sport-Clip vom 11.02.2021.
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1:0 im Final gegen Tigres UANL Bayern München gewinnt die Klub-WM und schafft Historisches

Bayern München holt zum 2. Mal nach 2013 den Titel an der Klub-WM. Benjamin Pavard schiesst die Deutschen zum Sieg über Tigres UANL.

Bayern München hat geschafft, was bisher erst Barcelona in der Spielzeit 2008/09 gelungen war: das sogenannte «Sextuple». Der 1:0-Sieg im Final an der Fifa-Klub-WM in Doha über den mittelamerikanischen Champions-Legaue-Sieger Tigres UANL (MEX) war der 6. Bayern-Titel in einer Saison.

Vor dem Triumph in Katar (das Turnier zählt noch zur Saison 2019/20) hatte das Team von Trainer Hansi Flick das Triple mit Meisterschaft, Pokal und Champions League sowie den deutschen und den europäischen Supercup gewonnen.

Tor zunächst aberkannt – und dann gegeben

Matchwinner für den deutschen Rekordmeister war Benjamin Pavard, der nach knapp einer Stunde nur noch ins leere Tor einschieben musste. Allerdings war der Treffer zunächst wegen eines Abseits von Robert Lewandowski nicht gegeben worden. Nach Rücksprache mit den Videoschiedsrichtern zählte das Tor aber dennoch.

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Pavards Treffer zählt zunächst nicht – und dann doch
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Kimmichs Führungstreffer zählt nicht

Die Partie hatte sich von Anfang an in die erwartete Richtung entwickelt. Bayern bestimmte die Partie, erspielte sich mehr und bessere Chancen als der Gegner und traf vermeintlich früh zur Führung. Doch schon nach 18 Minuten standen der VAR und Lewandowski schon einmal im Fokus.

Joshua Kimmich hatte aus der Distanz getroffen, doch Lewandowski stand im in der Schussbahn und war dem Ball aus dem Weg gegangen. Der Schiedsrichter konsultierte den VAR, bewertete die Rolle des Polen als aktiv und war der Meinung, dass dieser den Torhüter irritiert habe.

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VAR und Lewandowski verhindern Bayerns Führungstreffer
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Keine Reaktion von Tigres

Tigres, der Klub aus Monterrey, lieferte eine enttäuschende Leistung ab. Im Halbfinal hatten sich die Mexikaner noch überraschend gegen Palmeiras Sao Paulo durchgesetzt, gegen die Bayern blieben sie – trotz des knappen Resultats – im Endeffekt aber chancenlos. Zumal die Bayern in der Schlussphase mehrere Möglichkeiten zu einem noch höheren Sieg ungenutzt liessen.

Müller hat Corona

Bayern München musste im Final auf Stürmer Thomas Müller verzichten. Der 31-Jährige wurde positiv auf das Coronavirus getestet und wurde in Katar umgehend in Isolation geschickt. Nach seiner Rückkehr nach München wird er sich umgehend in Quarantäne begeben. Die gesamte Mannschaft des FC Bayern wurde am Spieltag erneut getestet, wobei sich kein weiterer positiver Befund ergab.

Al Ahly gewinnt den kleinen Final

Rang 3 an der Klub-WM hatte sich der ägyptische Klub Al Ahly Kairo gesichert. Der Sieger der afrikanischen Champions League setzte sich gegen Copa-Libertadores-Gewinner Palmeiras Sao Paulo (BRA) mit 3:2 nach Elfmeterschiessen durch. Nach 90 Minuten hatte es 0:0 gestanden, eine Verlängerung gab es nicht.

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7 Sidesteps, 15 Schrittchen und 1 Hüpfer für einen Penalty-Fail
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Livestream www.srf.ch/sport, 11.02.2021, 18:50 Uhr;

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20 Kommentare

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  • Kommentar von Chris Geosits  (Crigo)
    Der WM Club Pokal ist das höchste, was es im Fussball gibt. Er steht über der Nationen WM, weil die Clubs die besten Spieler aller Länder vereinen. Damit ist das fussballerische Niveau und alles darum herum in keiner Dimension mehr zu topen. Ein Sieg an der WM setzt zwei Siege in den Wettbewerben auf nationaler und kontenentaler Ebene voraus. Jedem Welt-Pokal-Sieger kann man nur gratulieren, mein voller Respekt.
    1. Antwort von Hans Peter  (Hanspeter97)
      Ist halt vollkommener Schwachsinn. Bei allem Respekt. Europa hat mit Abstand das höchste Prestige aller Fussballverbände sowie Ligen. Weswegen Clubs wie ManCity, PSG, Piemonte Calcio, Real Madrid oder Barcelona höher Einzuschätzen sind als Clubs wie Al-Ahly, die Tigres oder Sao Paolo. Dieses bedeutungslose Turnier ist mehr publicity als Sport. Selbiges gilt auch für den Supercup der Topligen und den Supercup der UEFA.
  • Kommentar von Franz Etter  (chroetu)
    Für so einen Nonsens fliegen die einen aus Mittelamerika und die anderen aus Europa nach Katar. Das soll in der heutigen Welt einer verstehen.
  • Kommentar von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
    1. Die Schiedsrichter entschieden bei jedem Entscheid der Grenzwertig war für die Bayern! IMMER!Ausser beim Tor welches mann wirklich nicht geben konnte..Wäre ja zu offensichtlich gewesen!
    2. Ein 1:0 ist viel zu wenig für dieses Kader!
    3.Tigres hat ganz schlau verteidigt, das offensiv nicht viel klappte, ist ganz einfach erklärt:
    Da fehlte die Endschnelligkeit und die Qualität!
    4.Der Sieg war Hochverdient und angekündigt!
    Gianna Infantino konnte man zwischen den Öl- Scheichen sehen....!!