Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Video Der Freistoss von Eric Wynalda abspielen. Laufzeit 01:22 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 18.06.2019.
Inhalt

25 Jahre ist es her Als es doch «einen Zweiten wie Bregy» gab

An der WM 1994 hoffte Kommentator Beni Thurnheer vergebens darauf, dass nur die Schweiz einen Freistoss-Künstler im Team hatte.

25 Jahre ist es am Dienstag her, seit Beni Thurnheer eine seiner legendärsten Aussagen am TV tätigte:

Es gibt keinen Zweiten wie Bregy.

Das hoffte er an der WM 1994, als sich Eric Wynalda den Ball kurz vor der Pause der Partie USA - Schweiz für einen Freistoss setzte.

Doch im Team der US-Amerikaner gab es mit Wynalda gar noch den «besseren» Georges Bregy, der die Schweiz kurz zuvor mit einem direkt verwandelten Freistoss in Front gebracht hatte. Der Versuch der USA landete via Lattenunterkante herrlich zum 1:1 im Netz und sorgte so dafür, dass Thurnheers Ausspruch heute legendär ist (s. Video oben).

Legende: Video Georges Bregys Freistoss zum 1:0 abspielen. Laufzeit 00:53 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 18.06.2019.

«Da regierte natürlich das Prinzip Hoffnung», so der ehemalige Kommentator heute. Wie das Publikum zuhause habe auch er einfach nur gehofft, dass der Ball nicht im Netz landen würde.

Mehr als der Freistoss von Wynalda ist Thurnheer heute sowieso die Ambiance und insbesondere der Geruch im Stadion in Detroit präsent. Wieso, das erfahren Sie im Audio unten.

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Urs Bernhardsgrütter  (UrsBhg)
    Beni und Netzer! Das waren noch (gute) Zeiten.
    Da habe ich den Kommentar nie abgestellt, was ich heute dann und wann mache.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Silvio Kohler  (lordprong)
      Das konnte man ja damals auch nicht; zumindest nicht auf unserem Uraltröhrenfernseher daheim. Da war man schon froh um ein einigermassen anständiges, flimmerfreies Bild. Hach, schöne Kindheitserinnerungen:-)
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Neil Muster  (neilmuster)
    Mein erster WM-Match am TV. Unvergesslich. Lange ist es her, aber mein TV-Highlight aus diesen Tagen (nach dem 4:0 gegen Estland in der Quali) :-)
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    Den Spruch des legendären Thurnheer hatte der ebenfalls legendäre Co-Kommentator Netzer provoziert, indem er sagte: "Hoffentlich haben sie nicht einen guten Schützen - wie Bregy." Übrigens freute man sich damals in der Schweiz - nach einer Durststrecke von 28 Jahren - sehr darüber, dass die Nati an der Endrunde mitmachen durfte und die Gruppenphase überstand. Daran sollten sich heute gewisse Dauernörgler und Unzufriedene, welche "auf hohem Niveau" jammern, ein Beispiel nehmen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Silvio Kohler  (lordprong)
      Ich erinnere mich noch gut an den kleinen Fernseher im Adler. Erst mussten wir zur Messe und dann landete gefühlt das ganze Dorf in der Beiz, um in einen 40 mal 40 cm kleinen Fernseher zu starren. Es roch nach Rössli Kiel, Pommes Frites, Kaffi Fertig und Bier. Ich war 12 Jährig und werde dieses Spiel nie, nie vergessen, denn es war das einzige Nati-Match an der WM 94, das ich live sehen durfte. Wenn ich daran denke, wie man über das 1:1 enttäuscht war, sehe ich doch parallellen zur Nati heute...
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Silvio Kohler  (lordprong)
      P.S. Herr Graf: die Nörgler brauchte man auch gar nicht damals, dafür war ja der ewig mürrische Günter Netzer zuständig. Der Kommentar zu Pascolos Stellungsspiel spricht Bände... Herrlich!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen