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Forderung nach Spielabbrüchen Ancelotti will den Fussball-Rüpeln an den Kragen

«Wenn man Matches bei Regen absagen kann, kann man Spiele auch bei Beleidigungen abbrechen.» Diese Meinung tut Carlo Ancelotti kund.

José Mourinho erhält Rückendeckung von Carlo Ancelotti. Der 59-jährige Italiener, seit diesem Sommer beim Serie-A-Zweiten Napoli in der Verantwortung, vertritt die Ansicht, dass sich Spieler, Coaches und Schiedsrichter nicht mehr alle Beleidigungen gefallen lassen müssen.

Ancelotti spielt auf die unrühmlichen Vorfälle im CL-Spiel Juventus - Manchester United (1:2) an. In Turin hatte sich Mourinho unlängst anhaltende Provokationen von den Rängen anhören müssen.

Video
Mourinhos Reaktion auf die ständigen Provokationen
Aus Sport-Clip vom 07.11.2018.
abspielen. Laufzeit 40 Sekunden.
In Italien fehlt es an Kultur. Man denkt, dass ein Match eine Schlacht ist!
Autor: Carlo Ancelotti

Diesen Eindruck äusserte Ancelotti in der Gazzetta dello Sport. Ihn stört die rüpelhafte Seite – ganz im Gegensatz zur wahren Leidenschaft, wie sie in England, Frankreich oder Spanien vorgelebt werde. Der Kritiker steht dafür ein, dass das Verhalten tobender Anhänger künftig zu einem Abbruch führen soll.

Angriff auf Amateur-Ref

In Italien ist auch eine vehemente Diskussion um Angriffe auf Referees in Gang. Ein junger Unparteiischer war am Wochenende nach einem ausgesprochenen Platzverweis von Hooligans zusammengeschlagen worden – er liegt noch im Krankenhaus.

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