IFAB-Geschäftsführer: «Fussball hat bei Fairness Nachholbedarf»

Das International Football Association Board (IFAB) hat letzte Woche mit brisanten Vorschlägen aufgewartet. Drei Protagonisten sprechen über Chancen und Schwierigkeiten für Regeländerungen im Fussball.

Vor einer Woche hat das International Football Association Board (IFAB) revolutionäre Töne angeschlagen. Einer der Vorschläge besteht darin, ein Fussballspiel von 90 auf 60 Minuten zu reduzieren und dafür die Zeit bei Unterbrüchen anzuhalten.

Doch grundsätzliche Änderungen im Fussball sind sehr selten. Wir haben mit drei Protagonisten des Fussballgeschäfts über Chancen und Schwierigkeiten gesprochen:

  • Zvonimir Boban, Stv. Generalsekretär der Fifa, zum Videobeweis, der beim Confed Cup viel zu reden gibt: «Wir wollen den Fussball ehrlicher machen.»
  • Lukas Brud, IFAB-Geschäftsführer, über den Fairness-Gedanken: «In anderen Sportarten sieht man teilweise mehr Fairness auf dem Platz.»
  • Christoph Spycher, YB-Sportchef, über Regeländerungen: «Ich bin nicht unbedingt dafür, dass man im Fussball alles zu verändern versucht.»

Hören Sie im Audio-Beitrag, was die Protagonisten ausserdem zu den Änderungen sagen und welche grundsätzlichen Regeländerungen es in der Vergangenheit gegeben hat.

Sendebezug: SRF zwei, Radio SRF 4 News, 27.6.2017, 18:00 Uhr