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Legende: Video Liverpool - Chelsea: Zusammenfassung abspielen. Laufzeit 03:11 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 15.08.2019.
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Im Penaltyschiessen Liverpool holt sich den Supercup gegen Chelsea

  • Liverpool sichert sich den ersten Titel der Saison. Im europäischen Supercup besiegen die «Reds» in Istanbul Chelsea mit 5:4 n.P.
  • Einziger Fehlschütze im Penaltyschiessen ist der junge Londoner Stürmer Tammy Abraham.
  • Xherdan Shaqiri muss 120 Minuten lang zuschauen, feiert aber dennoch seinen 2. Supercup-Triumph nach 2013.

Auch wenn der sportliche Wert des Supercups nicht unumstritten ist; Liverpool und Chelsea betrieben in Istanbul beste Werbung für den Fussball. 120 Minuten lang zeigten sie, weshalb die englische Liga derzeit als die wohl beste der Welt gilt: Offensivfussball, Tore und intensive Zweikämpfe.

Das bessere Ende behielt am Ende Liverpool, das Team von Xherdan Shaqiri. Die Entscheidung fiel erst im Penaltyschiessen. Nachdem die ersten 9 Schützen getroffen hatten, scheiterte Chelseas junger Stürmer Tammy Abraham mit seinem Versuch an Liverpools Ersatzgoalie Adrian.

Kepa zeigt sein Können

Während der regulären Spielzeit war Chelsea zunächst durch Olivier Giroud (36.) in Führung gegangen. Sadio Mané glich kurz nach Wiederanpfiff aus. Und wäre mit Kepa Arrizabalaga nicht der teuerste Torhüter der Welt zwischen den Pfosten Chelseas gestanden, die Partie wäre womöglich schon in der regulären Spielzeit entschieden worden. Denn der Spanier hielt nach 75 Minuten zunächst gegen Mohamed Salah und danach gegen Virgil Van Dijk glänzend.

4. Erfolg für Liverpool

In der Verlängerung legten die «Reds» – wieder durch Mané – erstmals vor. Nach 100 Minuten glich Jorginho per Foulpenalty aus, den die französische Schiedsrichterin Stéphanie Frappart zu Recht verhängt hatte. Mit dem kleinen Makel, dass der Italiener mit falschem Namen auf dem Trikot aufgelaufen war.

Liverpool hatte den 1973 eingeführten Supercup – bis 1997 wurde er in Hin- und Rückspielen vergeben – zuvor in den Jahren 1977, 2001 (als Uefa-Cup-Sieger) und 2005 für sich entschieden.

Viele Stars auf der Bank

Obwohl beim Supercup einiges an Prestige auf dem Spiel steht, ist die sportliche Bedeutung ganz am Anfang einer Saison jeweils nicht unumstritten. Die Trainer Jürgen Klopp und Frank Lampard setzten jedenfalls nicht alle ihre Trümpfe in die Startaufstellung.

Bei Liverpool sassen beispielsweise Georginio Wijnaldum, Roberto Firmino und Trent Alexander-Arnold anfänglich auf der Bank, bei Chelsea blieb der Brasilianer Willian 120 Minuten ganz draussen.

Sendebezug: Radio SRF 3, Bulletin von 16:00 Uhr, 14.08.19

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