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Ein grosser Schweizer Torhüter tritt zurück
Aus Sport-Clip vom 18.08.2020.
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Karriereende mit 36 Jahren Benaglio hängt die Handschuhe an den Nagel

Der ehemalige Torhüter der Schweizer Nati verkündete am Dienstag das Ende seiner langen und erfolgreichen Karriere.

Mit Diego Benaglio geht die langjährige Nummer 1 im Tor der Schweizer Nationalmannschaft in den Fussball-Ruhestand. Der 36-Jährige gab am Dienstag offiziell seinen Rücktritt bekannt. «Ich würde lügen, wenn ich sage, dass das emotionslos an mir vorbeigeht. Nach 20 Jahren Profi-Fussball ist es doch ein grosses Kapitel, das man schliesst. Es war eine wundervolle Zeit und ich habe es in vollen Zügen genossen», so der Zürcher.

Den Entscheid zum Karriereende zu fällen, sei ein langer Prozess gewesen. «Ich habe gemerkt, dass der Moment langsam kommt, um sich neu zu orientieren. Es haben verschiedene Faktoren entschieden und nicht zuletzt auch Signale, die mir mein Körper gesendet hat», erklärte Benaglio. «Jetzt freue ich mich auf den neuen Lebensabschnitt.»

Erfolgreiche Zeit bei der Nati

Benaglio gab sein Debüt in der Nati am 3. Juni 2006 im Testspiel gegen China. Im Februar 2008 ernannte ihn Trainer Köbi Kuhn für die Heim-EM zur Nummer 1 im Schweizer Tor. Neben dem Turnier im eigenen Land nahm er 2010 und 2014 auch an 2 WM-Endrunden teil.

Es hat mich immer mit sehr viel Stolz erfüllt, für die Schweiz aufzulaufen.
Autor: Diego Benaglio

Einen Karriere-Höhepunkt erlebte er an der WM 2010 in Südafrika, als er beim überraschenden Schweizer 1:0-Auftaktsieg gegen den späteren Weltmeister Spanien sein Tor sauber hielt. Im August 2014 erklärte Benaglio nach 61 Spielen für die Schweiz seinen Rücktritt aus der Nati. «Für mein Land zu spielen, war ein Kindheitstraum, der in Erfüllung ging. Es hat mich immer mit sehr viel Stolz erfüllt, für die Schweiz aufzulaufen», blickt er zurück.

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Benaglio über seine Karriere
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Meister und Pokalsieger mit Wolfsburg

Auf Klub-Ebene wagte Benaglio 2002 im Alter von 18 Jahren den Sprung nach Deutschland zum VfB Stuttgart. Nach 54 Spielen für die 2. Mannschaft der Schwaben unterschrieb er 2005 beim portugiesischen Erstligisten Nacional Funchal.

Seinen grössten Erfolg feierte Benaglio nach seinem Wechsel im Januar 2008 zum VfL Wolfsburg. Mit dem Bundesligisten sicherte er sich 2009 den ersten Meistertitel der Klubgeschichte. Mit den «Wölfen», bei denen Benaglio ab 2012 auch Captain war, feierte er zudem 2015 den Sieg im DFB-Pokal. Im Sommer 2017 ging seine Zeit in Wolfsburg zu Ende. Zuletzt stand er in Monaco unter Vertrag, sein Kontrakt lief diesen Sommer aus.

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Benaglio über seine Zukunft
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Radio SRF 3, Bulletin von 15:00 Uhr, 18.08.20;

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Willi Fetzer  (wi)
    Das ist für mich ein wahrer, ehrlicher Sportler! Und zwar seit ich ihn vom Bildschirm her kenne !
  • Kommentar von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
    Mit der Nationalmannschaft hat er was erreicht ? Ich denke das geht über einen goldenen Blumentopf nicht hinaus. Sehr dürftiger Leistungsnachweis als Nationalkeeper
    1. Antwort von Othmar Eberhard  (Othmar Eberhard)
      Typisch Henchler. Behaten sie Ihre respektlosen Kommentare für sich.
    2. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Können sie auch mal was anständiges schreiben? Benaglio war in der BuLi ein absoluter Topgoalie. Ohne ihn wäre der VfL niemals Meister geworden.
    3. Antwort von mahmut alane  (holundder)
      Was erwarten sie? Schweiz weltmeister? Ich denke er hat mit der Schweiz ziemlich das Maximum rausgeholt.
    4. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Der Henchler (verwandt mit Der Wendler?) hat es wieder geschafft, zu provozieren. Am besten wäre es eigentlich, wenn man seine Kommentare völlig ignoriert, das heisst weder Zustimmen noch Ablehnen drückt, und keine Antworten schreibt. Ich weiss, dass das nicht leicht ist, doch könnte es mal für ein paar Wochen versucht werden.
  • Kommentar von Henri Duhamel  (Duhamel)
    War faktisch schon mit dem Wechsel zu Monaco zurückgetreten.
    Aber hat sich sicher rentiert.