Katar 2022: FIFA wird Klubs nicht entschädigen

Die FIFA wird den europäischen Fussballklubs für die Fussball-WM 2022 in Katar keinen finanziellen Ausgleich erstatten. Aufgrund der geplanten Terminverlegung auf November/Dezember wurde von Klubvertretern eine Kompensation gefordert.

Jerôme Valcke macht bei einer Pressekonferenz eine abwinkende Bewegung mit der linken Hand. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Kein Geld FIFA-Generalsekretär Jerôme Valcke winkt die Forderungen der europäischen Vereine ab. Keystone

Wie FIFA-Generalsekretär Jerôme Valcke bekannt gab, will der Weltfussballverband den europäischen Fussballklubs für die WM in Katar finanziell nicht entgegenkommen. «Es bleiben noch sieben Jahre Zeit, um alles entsprechend zu organisieren», begründete Valcke den Entscheid.

Kritik von Klubvertretern

Aufgrund des ungünstigen Termins vom 26. November bis 23. Dezember müssten Europas Fussballligen ihren Spielbetrieb unterbrechen. Karl-Heinz Rummenigge hatte als Vorsitzender der europäischen Klub-Vereinigung ECA den Zeitpunkt der WM scharf kritisiert und finanziellen Ausgleich gefordert: «Den europäischen Klubs und Ligen kann nicht zugemutet werden, allein den Preis für die Verlegung der WM 2022 in den Winter zu bezahlen.»