Medizincheck: Röntgen statt Röcheln

Bei jedem Transfer ist die Rede davon, doch was man sich genau darunter vorstellen soll, ist vielen unklar. SRF-Sportradio ging der Frage nach, was bei einem Medizincheck genau passiert.

Bei einem Medizincheck von Fussballern liegt die Vorstellung nahe, dass sich der Spieler auf einem Laufband bewegt, während zahlreiche Kabel sämtliche Leistungsdaten aufzeichnen. Falsch gedacht: Geschwitzt wird beim «Medical Check» selten, wie FCZ-Teamarzt Stefan Sannwald verrät.

Erst werde der Spieler befragt und medizinisch untersucht. «Das soll Rückschlüsse darüber geben, ob gesundheitliche Probleme vorhanden sind», so Sannwald. Anschliessend werde ihm Blut abgenommen und ein Elektrokardiogramm (EKG) im Ruhepuls durchgeführt.

«Wir wollen den Klub und dessen Unfallversicherung darüber informieren, wie gross das gesundheitliche Risiko bei einem Spieler ist, der angestellt werden soll. Da geht es nicht um die Fitness», erklärt Sannwald. Was aber passiert, wenn bei einem Fussballer ein unvorhergesehenes Problem auftritt, erfahren Sie im Audio-Beitrag.