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Nach bitterem Aus an U21-EM Italien wittert Verschwörung – nicht zum ersten Mal

Weil Frankreich und Rumänien am Montagabend 0:0 spielen, verpasst das spielfreie Italien an der U21-EM die Halbfinals.

Lorenzo Pellegrini.
Legende: Ernüchterung Lorenzo Pellegrini und Italien müssen die Segel schon nach der Gruppenphase streichen. imago images

Rückblende: An der EM 2004 in Portugal hat Italien das Weiterkommen vor dem letzten Gruppenspieltag nicht in der eigenen Hand:

  • Die «Squadra Azzurra» löst ihre Hausaufgaben und schlägt Bulgarien.
  • Der Sieg ist aber nutzlos. Schweden und Dänemark trennen sich im Parallelspiel 2:2.
  • Das 2:2 ist exakt das Resultat, welches die skandinavischen Teams brauchen, um in die K.o.-Phase einzuziehen – auf Kosten der Italiener.

Die italienischen Medien wittern eine Verschwörung, einen Pakt zwischen den Nordländern.

Déjà-vu an U-21-EM

Ähnliches ereignete sich auch an der aktuell laufenden U-21-EM. 2 Siege (gegen Spanien und Belgien) und eine Niederlage (gegen Polen) reichten den «Azzurrini» nicht für den Gruppensieg. Dennoch sah es für Italien lange gut aus, um sich als bester Zweiter doch noch für den Halbfinal zu qualifizieren. Doch es kam anders:

  • Frankreich (6 Punkte) und Rumänien (6 Punkte) brauchen im Direktduell 1 Punkt, um weiterzukommen.
  • So kommt es auch: Die nicht gerade spektakuläre Partie endet torlos. Gastgeber Italien scheidet aus.
Front der italienischen Zeitung «Gazzetta dello Sport».
Legende: «Angekündigtes Unentschieden» Das italienische Sportblatt «Gazzetta dello Sport» glaubt nicht an einen Zufall. «Gazzetta dello Sport»

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Verfolgen Sie den Final der U-21-EM in Italien am Sonntag ab 20:35 Uhr live im unkommentierten Stream auf der SRF Sport App.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Jo Egli  (Jolly)
    Nicht jammern wenn man es gegen Polen vergeigt hat und nicht mehr in den eigenen Händen hatte !
  • Kommentar von Nonov Urbiz  (Nachtvogel)
    Von einem angekündigten Unentschieden zu sprechen heisst nicht gerade dass man von einer Verschwörung ausgeht. Es ist schon sehr angekündigt dass wenn beiden ein 0:0 genügt keiner wirklich nach vorne spielen wird.
    Schlecht über die Italienischen Kicker zu reden ist in der Schweiz auch Volkssport und kaum unangekündigt.
    Ich persönlich wäre gern Italiener, dann könnte ich Fan sein einer leidenschaftlichen Nati und auch die Nationalhymne lautstark mitsingen.
  • Kommentar von Adrian Flükiger  (Ädu)
    Jöööööööööööööööö, Grännine!
    1. Antwort von jean-pierre Simon  (JPS)
      Lieber Ädu!
      Sind Sie b. Hans-Peter Latour in die Sprachschule gegangen, um zu lernen, wo im Fussball das Wort Gränni richtig anzuwenden sei. Im TV hatte ich ihn als Trainer b. FC Thun gehört, wie er einen Spieler des Gegner, der in einem Foul sich wälzte wie eine Sau im Morast, als einen Gränni schimpfte.
    2. Antwort von Stefan Salvisberg  (Deadpool)
      Werter JPS! Dazu muss man nicht in Latours Sprachschule gehen um zu wissen dass Gränni, Grännisiech oder Grännihung ein typisch berndeutscher Begriff für eine Heulsusi ist. Etwas dass den Italienern schon ein wenig anhaftet wenn es gegen sie läuft. Oder gar den Südländern?