Steueraffäre Ronaldo: «Diese Lüge schmerzt»

Cristiano Ronaldo hat bezüglich dem Vorwurf der Steuerhinterziehung seine Unschuld beteuert.

Cristiano Ronaldo mit schmerzverzerrtem Gesicht Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Sieht sich als Opfer falscher Anschuldigungen Cristiano Ronaldo. Getty Images

Die jüngsten Berichte über seine angeblichen Steuertricks haben Cristiano Ronaldos Freude über den vierten Gewinn des Ballon d'Or getrübt. «Das ist alles hart, nicht nur für mich, sondern auch für meine Familie, meinen Sohn und alle, die mit mir arbeiten», beklagte sich der 31-Jährige gegenüber France Football.

«Unschuldig im Gefängnis»

Warum Ronaldo die jüngsten Vorwürfe verärgern? «Weil sie nicht wahr sind. Diese Lüge schmerzt. Denn ich will alles korrekt machen und transparent sein.» Er fühle sich wie jemand, der unschuldig im Gefängnis sitze: «Du weisst, dass du nichts falsch gemacht hast, aber sie sagen, du hast etwas Verwerfliches getan.»

Angriff ist die beste Verteidigung

Seine Beraterfirma Gestifute hatte die auf Unterlagen von Football Leaks basierenden Berichte umgehend dementiert und das Vermögen des Real-Madrid-Stars von mehr als 227 Millionen Euro (Stand 2015) offengelegt. Er sei den Steuerverpflichtungen in Spanien stets nachgekommen, beteuerte Gestifute.

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Football Leaks und Spiegel kündigen Enthüllungen an

0:53 min, aus Tagesschau am Mittag vom 3.12.2016

Sendebezug: SRF 1, Tagesschau am Mittag, 3.12.2016, 13:00 Uhr