Zum Inhalt springen

Header

Audio
Transferbetrieb stockt (SRF 1)
abspielen. Laufzeit 01:50 Minuten.
Inhalt

Wenig Geld, wenig Transfers «Schweizer Klubs holen sich nur Schnäppchen am Wühltisch»

Aufgrund der Corona-Krise halten sich Klubs auf dem Transfermarkt zurück. Keine einfache Situation für die Spieler.

«Hey Teams, wir müssen reden, ich will in der Schweiz bleiben!» Dieser Satz von Guillaume Hoarau von letzter Woche auf Instagram zeigt die derzeitige Situation im Fussball-Business: Spieler bieten sich bereits selbst an. Der Vertrag des Franzosen bei YB ist Ende August ausgelaufen, nun ist er auf Klubsuche.

Hoarau hat natürlich einen Agenten, der für den Franzosen Gespräche mit Klubs führt. Doch: «Hoarau ist halt Hoarau», meint Christoph Graf, Präsident der Schweizer Spielerberater-Vereinigung. «Diese Aktion passt zu ihm. Eine sympathische Form des Marketings.»

Transfers wie Ketchup

Gag hin oder her, für Fussballer ist es derzeit schwierig, ihre Zukunft zu planen. Die Klubs agieren in der Corona-Krise vorsichtig. «Innerhalb der Schweiz ist kaum ein Klub bereit, grosse Transfers zu tätigen. Sie haben wenig Geld und versuchen, am Wühltisch ein Schnäppchen zu ergattern», so Graf.

Wie viel die Spieler eigentlich billiger geworden sind und was Transfers mit einer Ketchup-Flasche zu tun haben, erfahren Sie im Audio-Beitrag oben.

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
    Die Schweiz kann sich halt kein Kai Havertz leisten für 80 Mio. Wir sind halt eine Ausbildungsliga, ist einer gut, ist er bald einmal im Ausland. War schon immer so!
    Noch ist das Transferfenster aber noch eine Weile offen, daher wird es mit Sicherheit noch den einen oder anderen Wechsel geben. Ich denke da vorallem an Yb, Fcb, Fcsg..
    Schauen wir Mal was alles noch passiert! Hoarau geht vielleicht wirklich zum Fc Sion...
  • Kommentar von Matthias Zimmermann  (_schwuppidup_)
    In der schweiz macht man grundsätzlich keine "grossen" transfers (mehr), wenn man sich mit anderen, besseren ligen vergleicht. Denn dort ist logischerweise auch mehr geld (im fussball).