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23. Bundesliga-Runde Leipzig bleibt dran – Hertha von Köln vorgeführt

Leipzig liess Schalke keine Chance.
Legende: Unaufhaltsam Leipzig liess Schalke keine Chance. imago images
  • Leipzig hält dank eines 5:0-Sieges gegen Schalke Schritt mit den Bayern.
  • Hertha Berlin geht zuhause gegen Köln regelrecht unter.
  • Der BVB schickt Werder Bremen mit einem 2:0 noch tiefer in den Abstiegsstrudel.

Leipzig bleibt erster Bayern-Verfolger. Beim 5:0-Sieg auf Schalke liessen die Sachsen dem kriselnden Revierklub keine Chance. Marcel Sabitzer, Timo Werner, Marcel Halstenberg, Angeliño und Emil Forsberg trafen beim völlig verdienten Erfolg.

Was ist mit Hertha los?

So ausgelassen der Karneval derzeit in Köln treibt, so furios trat der «FC» auswärts in Berlin auf. Die bemitleidenswerten Hauptstädter wurden regelrecht überfahren. Bereits nach 45 Minuten stand es 3:0 für die Gäste, am Ende zeigte die Anzeigetafel gar ein 5:0 an. Die Hertha taumelt damit der Abstiegszone entgegen.

Immer wieder Haaland

Zu einem letztlich ungefährdeten Sieg kam der BVB. Die Dortmunder mussten sich gegen das abstiegsbedrohte Werder Bremen aber bis zur 52. Minute gedulden, ehe Dan-Axel Zagadou für die verdiente Führung sorgte. Im Gegensatz zum Pokal-Achtelfinal, als der BVB vor knapp 3 Wochen noch an Bremen gescheitert war, liess er diesmal nicht nach.

Erling Haaland erzielte nach einer schönen Kombination das 2:0. (66. Minute). Für den Norweger war es bereits das 9. Tor im 6. Spiel für das Team von Lucien Favre. Manuel Akanji wurde beim BVB in der Nachspielzeit eingewechselt.

Gladbach spät bestraft

Einen Last-Minute-Dämpfer musste das Schweizer Gladbach-Quartett hinnehmen. Das Team um Yann Sommer, Nico Elvedi, Denis Zakaria und Breel Embolo lag gegen Hoffenheim lange mit 1:0 in Führung, Hoffenheim glich in der Nachspielzeit aber noch aus. Während Sommer, Elvedi und Zakaria durchspielten, wurde Embolo erst kurz vor Schluss eingewechselt.

Eklat im Gladbach-Block

Eklat im Gladbach-Block

Unschöne Szenen spielten sich in Mönchengladbach ab. Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp wurde von einigen Gladbach-Anhängern mit einem Plakat verunglimpft. Borussia-Manager Max Eberl und Captain Lars Stindl intervenierten, das Spiel musste unterbrochen werden. Nach kurzer Zeit wurde das Eklat-Transparent wieder abgehängt. Es gab heftige Pfiffe von einem Grossteil der Gladbacher Fans.

Fortuna Düsseldorf hat seine Talfahrt in Richtung 2. Liga vorerst gestoppt. Die Rheinländer gewannen in Freiburg mit 2:0 und holten damit den ersten Sieg in der Rückrunde. Verteidiger André Hoffmann (37.) und Erik Thommy (61.) trafen für die Fortuna.

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 22.2.20, 17:45 Uhr

mas/agenturen

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Sachliche Kritik an diesem "Mäzänentum", welches auch meiner Meinung nach den Sport, insbesondere den Fussball, scheibchenweise zerstört, muss gerechtfertigt sein und bleiben. Aber bitteschön sachlich!!! Das gestern in Gladbach gezeigte Niveau ist wohl kaum zu unterbieten.... ;-(
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Klinsi hat es rasch gemerkt, dass das eine "Gurken Truppe" ist und sich verabschiedet und das war das einzig Richtige!
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    1. Antwort von Timo Haslebacher  (MojinMienai)
      Ich habe nichts dagegen, dass der gute Klinsmann sich von Hertha verabschiedet hat, erstens sind sie ohne ihn besser dran und zweitens kann man einen Arbeitsvertrag künden wenn es nicht passt, aber das Problem ist, wie und wann Klinsmann gegangen ist:
      Erstens: Per Facebook den Job künden? Inakzeptabel und unter aller Sau
      Zweiten: Im Wintertransfer mit den Sponsorenmillionen um sich schmeissen, asl gäbe es keinen Morgen und dann verliert man ein Spiel und verzieht sich, ebenfalls inakzeptabel!
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  • Kommentar von Martin Gebauer  (Gebi)
    Als das Gerücht umging, Xhaka wechsle zu Hertha, hab ich hier geschrieben, dass das eine gute Sache sei, da die Hertha sich aufmache ein Spitzenclub zu werden. Wie ich mich doch getäuscht habe. Bei den Berlinern sind Auflösungstendenzen zu beobachten, da ist kein Stein mehr auf dem andern. Das kommt nicht gut...
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