Zum Inhalt springen

Header

Audio
Barcelona wird eine Mini-Busse aufgebrummt (Radio SRF 3, Abendbulletin, 26.09.2019)
abspielen. Laufzeit 01:16 Minuten.
Inhalt

300 Euro Strafe Barcelona mit 0,00003 % des Umsatzes gebüsst

Weil er zu früh mit Antoine Griezmann verhandelt hat, ist der FC Barcelona gebüsst worden. Mit 300 Euro.

Der spanische Verband (RFEF) hat gegen den FC Barcelona eine Strafe von 300 Euro verhängt. Der Meister hatte mit Antoine Griezmann Transfer-Verhandlungen aufgenommen, während dieser bei Atletico Madrid unter Vertrag stand. Dies entspricht 0,00003 % des Barcelona-Jahresbudgets von 1,047 Mrd. Euro.

Griezmann war im Juli von Atletico zu Barcelona gewechselt. Die Katalanen aktivierten dafür die Ausstiegsklausel in Höhe von 120 Mio. Euro. Atletico behauptete, die Verhandlungen hätten bereits begonnen, als die Ausstiegsklausel noch 200 Millionen betrug, und verlangte eine Nachzahlung.

Keine Verhaltensänderung erwartet

Laut Verband konnte der Vorwurf nicht nachgewiesen werden, Barcelona habe sich keinen gröberen Verstoss gegen die Richtlinien erlaubt. Im Vorfeld des Urteils war über eine hohe Busse oder eine Stadionsperre gegen Barcelona spekuliert worden.

Die RFEF gab zu, die Höhe der Busse werde nicht dazu führen, dass sich die Klubs in Zukunft anders verhalten würden. Dennoch sei dies «kein ausreichender Grund», eine andere Sanktion anzuwenden.

7 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Amiel Schweizer  (is_lit)
    Das lustige ist, das sich Barca weigert diese 300 Euro zu zahlen. Zeig mir das ich diese Spitzenclubs nicht mehr ernst nehmen kann. Zahlen horende Summen für Spieler und deren Gehälter, aber weigern sich 300 Euro Strafe zu zahlen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Andy Rubin Aznar  (Andy Rubin Aznar)
    Unrechtmässig 80'000'000 Euro von Atletico ergaunert, bestrafen wir das mit,... der Würfel rollt noch... aha, 300 Euro WTF??!! Also eigentlich kann es nur 2 Urteile geben: 1. Schuld kann bewiesen werden: Barca muss Atletico die restlichen 80 Mio Euro bezahlen. 2. Schuld kann nicht nachgewiesen werden: In dubio pro reo Barca muss keinen müden Cent bezahlen und Atletico die Verfahrenskosten tragen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Diese „Antisanktionierung“ animiert geradezu, sich noch viel öfter auf diese Weise zu vergehen...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen