8:0 – Furiose Bayern demütigen Hamburg

Torregen in München, starke Schweizer Keeper und ein brisantes Schmidt-Duell – der Bundesliga-Samstag hatte es in sich.

Johan Djourou am Boden. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Am Boden Johan Djourou und Co. präsentieren sich in München desolat. Imago

  • Debakel: Bayern schenkt HSV-Keeper René Adler 8 Tore ein.
  • Strafe: Frankfurts Haris Seferovic fliegt gegen Berlin vom Platz.
  • Weisse Weste: Roman Bürki bleibt bei Dortmunds Sieg makellos.
  • Schmidt gegen Schmidt: Mainz schlägt Leverkusen mit 2:0

Das hatte sich Adler wohl anders vorgestellt: Bei seinem 250. Bundesligaspiel musste der Hamburger das Leder ganze 8 Mal aus dem Netz fischen. Beim 8:0-Sieg der Bayern ragte einmal mehr Robert Lewandowski mit einem Dreierpack innert 30 Minuten aus dem Kollektiv heraus. Beim HSV trug Nati-Spieler Johan Djourou zur desolaten Vorstellung der Defensive massgeblich bei. Damit gewann der FCB seine letzten 7 Heimspiele gegen Hamburg. Torverhältnis: 44:3 (!).

Siegreiche Verfolger

Mit Leipzig und Dortmund blieben auch die ersten Verfolger von Branchenprimus Bayern ohne Punktverlust. Die «Roten Bullen» setzten sich gegen den 1. FC Köln mit 3:1 durch. Die Borussia bekundete beim Gastspiel in Freiburg keine Probleme und siegte mit 3:0. Bürki erlebte einen Nachmittag der ruhigeren Sorte.

Mainz dank Blitzstart

Mainz (mit Fabian Frei) mit dem Schweizer Trainer Martin Schmidt 2:0 bei Leverkusen gewonnen. Mit Gerüchten, wonach der Walliser seinen Namensvetter Roger Schmidt bei Leverkusen ablösen solle, hatte die Affiche bereits im Vorfeld an Brisanz gewonnen. Bereits nach 11 Minuten und Treffern von Stefan Bell und Levin Öztunali stand das Schlussresultat in der BayArena fest.

Marwin Hitz feierte mit seinen Augsburgern in einer an Höhepunkten armen Partie einen 2:1-Erfolg bei Schlusslicht Darmstadt. Den entscheidenden Treffer erzielte der ehemalige Super-League-Akteur Raul Bobadilla. Im Kampf um die Europacup-Plätze errang Berlin einen wichtigen Erfolg. Die Hertha (Fabian Lustenberger ab 87.; ohne Valentin Stocker) schlug Frankfurt mit 2:0. Haris Seferovic sah nach 78 Minuten für eine Tätlichkeit die rote Karte.

Sendebezug: SRF 3, Abendbulletin, 25.2.2017, 17:40 Uhr