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Akanji überzeugt weiter Auf dem Weg zum Superstar

Bescheidenheit und Selbstbewusstsein: Die Zutaten für eine ganz grosse Karriere? Manuel Akanji verschiebt seine Grenzen.

Sein Marktwert? 33 Millionen Euro. Seine Aufgabe? Abwehrchef und Co-Captain bei Borussia Dortmund. Sein Alter? 23 Jahre. Manuel Akanjis Karriere gleicht einem Märchen.

Vor etwas mehr als 3 Jahren spielte Akanji noch auf der Schützenwiese in der Challenge League. Für Nachwuchs-Auswahlen wurde Akanji nur selten nominiert. Und jetzt wird dem Winterthurer zugetraut, zum grössten Schweizer Fussball-Star überhaupt zu werden.

Trotz Aufstieg Raum zur Verbesserung

«Klar habe ich viele grosse Schritte gemacht», blickt Akanji zurück. «Darauf ausruhen kann ich mich aber nicht. Ich muss meine Leistung weiterhin zeigen, muss mich weiterhin verbessern», sagt der Sohn eines Nigerianers und einer Schweizerin ruhig, aber bestimmt.

Mit Lucien Favre hat Akanji in Dortmund den besten Trainer, den er sich für sein Vorhaben wünschen kann. «Er sieht jeden Fehler, den man macht, spricht sie bei den Video-Analysen schonungslos an.» Immer mit dem Ziel, den Spieler noch besser zu machen.

Video
Akanji über Dortmunds Hoch und Coach Favre
Aus Sport-Clip vom 11.11.2018.
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Typisch für Akanji ist seine Ruhe. Auf dem Platz, aber auch im Leben abseits des Spielfelds. Seine Familie ist ihm ein wichtiger Anker, seine Verlobte Melanie sein Fels in der Brandung. Und gute Freundschaften, wie jene etwa mit Breel Embolo, pflegt Akanji jahrelang.

So reif Akanji als Verteidiger agiert, so überlegt wirkt der 23-Jährige im Gespräch. Ein Spieler und Mensch, der seine Fähigkeiten kennt und ihnen vertraut. «Ich möchte nicht arrogant klingen, aber ich habe einfach Vertrauen in meine Fähigkeiten», sagte er einmal in einem Interview.

Viele Optionen für den Hoffnungsträger

Seine Fähigkeiten haben Akanji in den letzten Jahren weit gebracht. Und werden den Schweizer in Zukunft noch weiter bringen. In der Nati ist er designierter Führungsspieler und grosser Hoffnungsträger. Und im Klubfussball dürften ihm bald alle Optionen offen stehen.

Video
Akanji über Aufstieg und Weiterkommen
Aus Sport-Clip vom 11.11.2018.
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Akanji ist sich dessen durchaus bewusst. Aber: «Man weiss im Fussball nie, was kommt. Gesundheitliche Probleme können jeden Spieler treffen und weit zurück werfen. Deshalb schaue ich von Tag zu Tag und mache mir keine Gedanken über die Zukunft.»

Was bei anderen Spielern wie eine Floskel klingt, nimmt man Akanji ab. Akanjis Karriere mag sich wie ein Märchen lesen. Die Geschichte aber hat der Spieler selber geschrieben. Und sie ist noch lange nicht zu Ende erzählt.

Video
Manuel Akanji ist auch ein wandelnder Taschenrechner
Aus Sport-Clip vom 11.11.2018.
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Sendebezug: SRF zwei, sportpanorama, 11.11.18, 18:30 Uhr

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Fischer  (Peach)
    Pech beim Schweiz Schweden Spiel
    Von wegen! Die Schweizer Nati sollte endlich zeigen das sie ein eichtiged Spiel aich gewinnen können
    Schwierige Aufgabe am Sonntag aber dann könnten sie es beweisen
    Glaube nicht so recht daran.
    Trotzdem Hopp Schwiz
  • Kommentar von Linus Meier  (Meier.)
    Einer der wenigen Fussballer die auch etwas im Kopf haben.
    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Meier, Ihre pauschale Verunglimpfung einer ganzen Berufsgruppe zeugt leider auch nicht gerade von hoher Kompetenz. Ich nehme nämlich nicht an, dass Sie sehr viele Fussballprofis kennen.
  • Kommentar von Susi Monney  (Sumo)
    Was ich noch interessant finde: es wird in keinem Artikel erwähnt, dass der FC Basel ihn entdeckt hat und ihn gefördert hat!
    1. Antwort von Peter Fehlmann  (Peet)
      Gefördert wurde er beim FC Winterthur, als Junior von 2007-2014 und in der 1. Mannschaft von 2014-2015. Beim FCB spielte er erst ab 2015 bis 2018...