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Silas Wamangituka ist nicht Silas Wamangituka (ARD, Jens Wolters)
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Auch Geburtsdatum falsch Stuttgarts Silas Wamangituka unter falscher Identität unterwegs

Der Kongolese ist offenbar «Opfer von Machenschaften seines ehemaligen Spielervermittlers» geworden.

Silas Wamangituka vom Bundesligisten VfB Stuttgart hat offenbar 2 Jahre lang unter falscher Identität gespielt. Der Kongolese offenbarte den Schwaben kürzlich, dass er «Opfer von Machenschaften seines ehemaligen Spielervermittlers» geworden und Wamangituka nicht sein richtiger Name sei.

Katompa Mvumpa statt Wamangituka

Sein korrekter Name ist demnach Silas Katompa Mvumpa. Auch das Geburtsdatum des Flügelstürmers, der in der abgelaufenen Saison in 25 Spielen 11 Tore erzielt hatte, war wohl falsch. Laut VfB wurde er im Oktober 1998 in Kinshasa geboren und ist somit ein Jahr älter als ursprünglich angenommen. Laut seinem Klub habe der Spieler keine Konsequenzen zu befürchten.

Zur falschen Identität soll es durch einen ehemaligen Spielervermittler gekommen sein. Dieser habe den damals 19-Jährigen in Paris bei sich wohnen lassen und Namen und Geburtsdatum verändert. Der VfB vermutet, dass dies passierte, um die Verbindung des Stürmers zu seinem Ausbildungsklub im Kongo zu unterbrechen. Zudem habe sich Silas dadurch vom Vermittler erpressbar gemacht.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Mueller  (Elbrus)
    Ein Armutszeugnis für den DFB der offensichtlich unfähig ist bei der Spielerlizenzvergabe mindestens eine Passkopie einzufordern. Es gibt ja noch einen zweiten Fall in Hamburg. Der Spielervermittler gehört für 10 Jahre gesperrt und soll keine Transfers in Deutschland abwickeln dürfen.
  • Kommentar von Paul Wagner  (päule)
    Das ist seit Jahrzehnten eine übliche Praxis, insbesondere bei afrikanischen Spielern. Gibt halt nicht in jedem Land eine Einwohnerkontrolle. Kenne selbst einen solchen Spieler. Ist aufgefallen als ich ihm zum Geburtstag gratuliert hab und er mich verwundert angeschaut hat. ^^