Bayerns Siegesserie reisst - Shaqiri überzeugt

Nach 19 Siegen in Folge ist die Serie von Bayern München in der 28. Bundesliga-Runde gerissen. Beim 3:3 gegen Hoffenheim glänzte Xherdan Shaqiri mit einem Tor und einer Vorlage. Derweil eroberte der BVB gegen Stuttgart Rang 2 zurück.

Xherdan Shaqiri (2. v. l.) erzielte gegen Hoffenheim sein 6. Tor in der laufenden Meisterschaft. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Führungstreffer Xherdan Shaqiri (2. v. l.) erzielte gegen Hoffenheim sein 6. Tor in der laufenden Meisterschaft. EQ Images

Bis zur 75. Minute deutete alles auf den 26. Saisonsieg für Bayern München hin, doch Hoffenheim fügte dem deutschen Meister den ersten Punktverlust seit dem 5. Oktober zu.

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Saisonende für Thiago

Bayern München muss für den Rest der Saison auf Thiago Alcantara verzichten. Der Mittelfeldspieler zog sich gegen Hoffenheim einen Teilriss des Innenbands im linken Knie zu.

Überzeugender Shaqiri

Nach 0:1-Rückstand hatten die Bayern auch dank Xherdan Shaqiri auf 3:1 gestellt. Der Schweizer Nationalspieler lieferte zunächst die Vorarbeit zum 1:1 durch Claudio Pizarro (31.), ehe er 3 Minuten später zur 2:1-Führung traf. In der laufenden Bundesliga-Saison ist der 22-Jährige damit bei 6 Treffern angelangt.

Doch die TSG kam durch Sejad Salihovic und Roberto Firmino wieder heran. Es war das 1. Mal seit Ende Mai 2013, dass der FCB 3 Gegentore zulassen musste.

BVB überholt Schalke dank Reus

Derweil hat Dortmund Schalke wieder auf Rang 3 verdrängt. Die Borussia erwischte in Stuttgart einen schwachen Start und lag nach 19 Minuten 0:2 zurück. Dank 3 Toren von Marco Reus kam der BVB aber doch noch zu einem 3:2-Erfolg.

Drmic und Mehmedi vom Elfmeter-Punkt erfolgreich

Freiburgs Admir Mehmedi feierte im Abendspiel einen 3:2-Heimsieg über Nati-Kollege Josip Drmic vom 1. FC Nürnberg. Drmic hatte die Gäste kurz vor dem Pausenpfiff per Penalty mit 2:1 in Front gebracht, ehe Mehmedi nach 53 Minuten ebenfalls per Elfmeter erfolgreich war. 12 Minuten später gelang Felix Klaus der sehenswerte Siegtreffer für die Breisgauer.

Hitz die unglückliche Figur

Augsburg-Keeper Marwin Hitz sorgte in Mainz mit einem kuriosen Eigentor für die Entscheidung. Matthias Ostrzolek schoss dem Torwart den Ball bei einer Rettungsaktion an den Kopf, von dort sprang er ins Netz. Den Schlusspunkt zum 3:0-Heimsieg für die Mainzer setzte Johannes Geis.

Der VfL Wolfsburg kam dank einem Traumtor von Naldo kurz vor Schluss zu einem 2:1-Heimsieg gegen Frankfurt. Dagegen musste sich Bayer Leverkusen gegen Braunschweig vor eigenem Anhang mit einem 1:1 begnügen.