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Bitteres Embolo-Comeback Bayern deklassiert Gladbach und schliesst zum BVB auf

An der Spitze kommt es zum Zusammenschluss. Schalke geht bei Embolos Rückkehr 0:4 gegen Düsseldorf unter.

Fussballspieler
Legende: «Mia san wieder oben» Bayerns Serge Gnabry trägt sich gegen Gladbach ebenfalls in die Torschützenliste ein. Keystone

Noch Mitte Dezember hatte der BVB die Tabelle der Bundesliga vermeintlich komfortabel mit 9 Punkten Reserve angeführt – vor den Bayern und Gladbach. Dortmunds Niederlage am Freitag gegen Augsburg war eine zu viel. Die Münchner setzten sich am 24. Spieltag mit 5:1 in Gladbach durch und schlossen punktemässig zum BVB auf.

Blitzstart der Bayern

Der FCB legte los wie die Feuerwehr. Nach 2 Minuten setzte sich Javi Martinez nach einem Eckball gegen Nico Elvedi durch, nach 11 Minuten traf Thomas Müller bereits zum 2:0. Lars Stindls Anschlusstreffer (37.) blieb ein Strohfeuer. Denn nach der Pause stellten Robert Lewandowski (47.) und Serge Gnabry (75.) für die Münchner umgehend auf 4:1. Lewandowski war in der Nachspielzeit per Penalty für das Schlussresultat besorgt.

Schalkes «volle Schnauze» bei Embolo-Rückkehr

«Wir haben die Schnauze voll!», skandierten zahlreiche Schalke-Fans, nachdem Dawid Kownacki die Gäste aus Düsseldorf mit 2:0 in Führung geschossen hatte (62.). Dass Benito Raman (68.) und abermals Kownacki (84.) Schalkes 0:4-Debakel in der 24. Runde perfekt machten, sahen viele königsblaue Supporter gar nicht mehr. Sie hatten vorzeitig die Heimreise angetreten.

Nach dem 5. Ligaspiel ohne Sieg wackelt der Stuhl von Trainer Domenico Tedesco heftiger denn je. Bei der Blamage gegen den Aufsteiger geriet so ein lang ersehntes Comeback in den Hintergrund: Breel Embolo wurde nach überstandenem Fussbruch in der 77. Minute eingewechselt. Aufseiten Düsseldorfs gehörte einmal mehr Dodi Lukebakio, der vom Penaltypunkt traf (35.), zu den auffälligsten Akteuren.

Was sonst noch so lief:

  • Richtig viel Moral bewies Frankfurt. Die Equipe von Adi Hütter lag gegen Hoffenheim (wo der Ex-YB-Verteidiger Kasim Nuhu nach 65 Minuten Gelb-Rot sah) bis zur 89. Minute zurück. Dann glich Sébastien Haller zum 2:2 aus, ehe Goncalo Paciencia nach 96 Minuten noch zum Sieg traf.
  • Beim 2:1-Erfolg der Hertha über Mainz avancierte Niklas Stark zum Matchwinner. Der Schütze des entscheidenden Treffers (60.) hatte keine Viertelstunde zuvor noch unglücklich ins eigene Tor getroffen.
  • Zu Siegen kamen auch Leverkusen und Leipzig. Bayer schlug Freiburg zuhause 2:0, RB feierte in Nürnberg einen 1:0-Minisieg.

Sendebezug: SRF 3, Nachmittagsbulletin, 2.3.2019, 17:40 Uhr

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